Frühe Erdzustände

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Es ging mir ähnlich,-mein weg zur anthroposopie war ein etwas gewundener,mit umwegen und verzögerungen,aber im prinzip ging es doch immer etwas vorwärts...der weg ist natürlich noch nicht zu ende,fasziniert hat mich vor allem "wie erlangt man erkentnisse der höheren welten"...
#1 A.A.O. on 2007-11-25 23:23 (Reply)
Es ist das "konkrete" oder konsequente Denken in Bildern, das mich mit Anthroposophen wirksam vereint. Obwohl im sozialistischen Materialismus erzogen, hielt mir die Sprache der Märchen, große Literatur und komischerweise auch ein von mir selbst belächelter Aberglaube als junger Mensch immer noch einen Türspalt für andere Sehweise offen. Bei mir (Fisch/ Psychismus) ist tatsächlich eine gewisse geistige "Durchlässigkeit" vorhanden. Besonders intensiv nehme ich Gespräche war, auch die unscheinbarsten. Des weiteren beobachtete ich, dass, wenn man mal einen wichtigen Gedanken eben gerade nicht äußerte so etwas wie Denkübertragung stattfindet. Es ist eben schwer sich als "Bodenstation" (Beuys) von sich, von einem viel größeren Wesen zu begreifen, das eigentlich mit allem verbunden zu sein scheint (was auch ängstigen kann). Bei mir sind es Traumbotschaften, denen ich Wahrheitscharakter nicht durch begriffliche Deutung sondern durch "Passfähigkeit im Nachhinein" zukommen lasse. Dazu nahm ich bei Steiner auf, dass man in Träumen ichhaft agieren kann und sich dieser quasi- gedanklichen Welt gegenüber so verhalten sollte wie dem Tagesbewusstsein gegenüber. Und da ich Probleme mit dem Begriff Engel hatte, waren es die Wirkungen der Nacht am nächsten Morgen, wenn schlüssige Querverbindungen im verfangenen Denken über ein Problem plötzlich auftauchten, die mir dort Verständniszugang verschafften. Ich denke, dass es spannend wäre, die Vielfalt geistiger Arbeit an sich kennenzulernen, als wichtigste Ergänzung zum anthroposophischen Denken in allgemein bekannten Begriffszusammenhängen. Schließlich rang Steiner selbst auch um stetige Sprachschöpfung für etwas, was vielleicht nur er so erlebte... im Bewusstseinseelenzeitalter kann man ja auch ernst machen mit dem individuell verschiedenen Bewusstsein von etwas. Viel zu lange ging es um Nivellierung in der anthroposophischen Kommunikation, wie befreiend ist es, hier unbekümmert etwas an Unbekannte schreiben zu können. Wie wäre es, das kreative eigene "Forschsein im Denken" als Form des geistigen Forschens wenígstens wahrnehmbar zu machen, in dem z.B. 5- 15 Leute eine Broschüre herausbrächten, die dieses aktive Vorangehen in der permanenten zweckfreien eigenen geistigen Arbeit unzensiert präsentierten...? Bei mir kämen neben zu schildernden biografischen Schlüsselerlebnissen und Traumbildern noch Ergebnisse eines ab und an sprudelnden "Lyrikflusses" hinzu.
#1.1 Frank Jäckel (Homepage) on 2010-05-21 09:47 (Reply)

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