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Die Medienstelle Anthroposophie präsentiert sich mit einer neuen Website:
www.medienstelle-anthroposophie.de
Die Medienstelle Anthroposophie ist ein unabhängiges Portal zu den auf Rudolf Steiner zurückgehenden kulturellen und sozialen Impulsen. Sie informiert über relevante Vorgänge der anthroposophischen Bewegung und bezieht Stellung, wenn Anthroposophie im gesellschaftlichen Kontext gefragt ist oder auch selbst in der Kritik steht.
Journalisten erhalten über einen kostenlosen Mail-Verteiler aktuelle Nachrichten und Pressemeldungen. Exklusiv für Mitarbeiter und Mitglieder der anthroposophischen Einrichtungen ist ein interner Mediendienst eingerichtet, der abonniert werden kann.
Die Medienstelle ist ein wichtiges Instrument für die sachliche Darstellung des Werkes Rudolf Steiners in der Öffentlichkeit. Die Ansiedelung beim info3-Verlag wird dafür sorgen, dass auch kontroverse Themen bearbeitet werden und konstruktiv mit Kritik umgegangen wird. Mit der Medienstelle findet zum ersten Mal eine organisierte PR für die gesamte anthroposophische Bewegung statt. Es ist zu hoffen, dass sie unabhängig genug ist und bleibt, um nicht zur anthroposophischen Selbstbeweihräucherung zu verkommen. Und dass sie professionell genug ist, damit sie von den großen Medien ernstgenommen und wahrgenommen wird.
Link: Medienstelle Anthroposophie (lesen)
www.medienstelle-anthroposophie.de
Die Medienstelle Anthroposophie ist ein unabhängiges Portal zu den auf Rudolf Steiner zurückgehenden kulturellen und sozialen Impulsen. Sie informiert über relevante Vorgänge der anthroposophischen Bewegung und bezieht Stellung, wenn Anthroposophie im gesellschaftlichen Kontext gefragt ist oder auch selbst in der Kritik steht.
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Die Medienstelle ist ein wichtiges Instrument für die sachliche Darstellung des Werkes Rudolf Steiners in der Öffentlichkeit. Die Ansiedelung beim info3-Verlag wird dafür sorgen, dass auch kontroverse Themen bearbeitet werden und konstruktiv mit Kritik umgegangen wird. Mit der Medienstelle findet zum ersten Mal eine organisierte PR für die gesamte anthroposophische Bewegung statt. Es ist zu hoffen, dass sie unabhängig genug ist und bleibt, um nicht zur anthroposophischen Selbstbeweihräucherung zu verkommen. Und dass sie professionell genug ist, damit sie von den großen Medien ernstgenommen und wahrgenommen wird.
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Unter dem Titel "Die Rudolf Steiner Story" ist im Verlag info3 ist die deutsche Übersetzung der neuen Biographie von Rudolf Steiner erschienen, die der amerikanische Autor Gary Lachman 2007 veröffentlicht hat. Gary Lachman liefert als Nicht-Anthroposoph eine erfrischend unprätentiöse Darstellung und Auseinandersetzung mit der Person und dem Werk Rudolf Steiners, die sich an seinen originellen und originären Ideen orientiert. "Sie arbeitet Steiners Werdegang und dessen Auseinandersetzung mit den großen Motiven der Geistesgeschichte heraus, interessiert sich aber auch für seine menschliche Seite. Lachmans Einführung bildet so genau jene Brücke, auf die ein spirituell offenes Publikum der Gegenwart gewartet hat, um einen der großen geistigen Pioniere unserer Zeit neu zu entdecken." (Verlagstext).
Gary Lachmann, Die Rudolf Steiner Story
Ein neuer Blick auf Leben und Werk eines spirituellen Pioniers
Aus dem Amerikanischen von Richard Everett
Verlag: info3, 1. Auflage 2008, 260, ISBN10: 3-924-39140-9 / ISBN13: 978-3-924391-40-9
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(lesen)
Gary Lachmann, Die Rudolf Steiner Story
Ein neuer Blick auf Leben und Werk eines spirituellen Pioniers
Aus dem Amerikanischen von Richard Everett
Verlag: info3, 1. Auflage 2008, 260, ISBN10: 3-924-39140-9 / ISBN13: 978-3-924391-40-9
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Unter dem Titel "Die Rudolf Steiner Story" ist im Verlag info3 die deutsche Übersetzung der neuen Biographie von Rudolf Steiner erschienen, die der amerikanische Autor Gary Lachman 2007 veröffentlicht hat. Gary Lachman liefert als Nicht-Anthroposoph eine erfrischend unprätentiöse Darstellung und Auseinandersetzung mit der Person und dem Werk Rudolf Steiners, die sich an seinen originellen und originären Ideen orientiert. "Sie arbeitet Steiners Werdegang und dessen Auseinandersetzung mit den großen Motiven der Geistesgeschichte heraus, interessiert sich aber auch für seine menschliche Seite. Lachmans Einführung bildet so genau jene Brücke, auf die ein spirituell offenes Publikum der Gegenwart gewartet hat, um einen der großen geistigen Pioniere unserer Zeit neu zu entdecken." (Verlagstext).
Gary Lachmann, Die Rudolf Steiner Story
Ein neuer Blick auf Leben und Werk eines spirituellen Pioniers
Aus dem Amerikanischen von Richard Everett
Verlag: info3, 1. Auflage 2008, 260, ISBN10: 3-924-39140-9 / ISBN13: 978-3-924391-40-9
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Gary Lachmann, Die Rudolf Steiner Story
Ein neuer Blick auf Leben und Werk eines spirituellen Pioniers
Aus dem Amerikanischen von Richard Everett
Verlag: info3, 1. Auflage 2008, 260, ISBN10: 3-924-39140-9 / ISBN13: 978-3-924391-40-9
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Der Bund der Freien Waldorfschulen hat in einer Rundmail mitgeteilt, dass er mit einer Klage beim Stuttgarter Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen das neue "Schwarzbuch Waldorf" von Michael Grandt erwirkt hat. Das Buch darf bis auf weiteres nicht ausgeliefert werden.
Der Bund begründet den drastischen Schritt damit, dass Grandt falsche Tatsachenbehauptungen aufstellt, "in einem besonders gravierenden Fall die Behauptung, der Bund der Waldorfschulen verharmlose und rechtfertige körperliche Züchtigungen an Schülerinnen und Schülern". Da in einem direkten Gespräch mit dem Verlag offenbar keine Einigung gefunden werden konnte, entschloss sich der Bund, den juristischen Weg zu beschreiten.
Einen Kommentar zu diesem bemerkenswerten Vorgang finden Sie auf meinem privaten Blog
schachtelhalm.net (lesen)
Der Bund begründet den drastischen Schritt damit, dass Grandt falsche Tatsachenbehauptungen aufstellt, "in einem besonders gravierenden Fall die Behauptung, der Bund der Waldorfschulen verharmlose und rechtfertige körperliche Züchtigungen an Schülerinnen und Schülern". Da in einem direkten Gespräch mit dem Verlag offenbar keine Einigung gefunden werden konnte, entschloss sich der Bund, den juristischen Weg zu beschreiten.
Einen Kommentar zu diesem bemerkenswerten Vorgang finden Sie auf meinem privaten Blog
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„Denn nichts haben wir in der Sache, um die es geht, dringender nötig als Phantasie“
Die Sache, um die es in dem neuen Buch von Rüdiger Iwan geht, ist jene seit fast 90 Jahren erfolgreiche Schulform, die sich „Phantasie“ quasi als Markenzeichen reserviert hat: die Waldorfschule. Die Diagnose „Phantasiemangel“ ist wahrscheinlich das fundamentalste und radikalste Urteil, dem sich die Waldorfschule ausgesetzt sehen kann. Aber hier wütet keineswegs ein außenstehender Kritiker, der Waldorf ausrotten will, hier schreibt ein engagierter Waldorflehrer und die drastische Schärfe seiner Diagnose resultiert nicht aus ablehnender Distanz sondern aus verantwortungsvoller Liebe zum Gegenstand: zur pädagogischen Ursprungsidee der Waldorfschule!
Rüdiger Iwan formuliert in seinem Buch „Die neue Waldorfschule“ in sachlich und fachlich fundierter Kritik all jene Enttäuschungen und Vorbehalte gegen die Entwicklung bzw. Nicht-Entwicklung der Waldorfschulen, die in mir als ein Gebräu aus unreflektierter Schülererfahrung, dumpfen Ahnungen, philosophisch abstrakten Überlegungen und zersplitterten Einblicken und Informationen seit langem rumoren. Ich möchte dieses Buch und seinen Autor dafür umarmen! Es ist eine Wohltat, seinen sachlichen Darstellungen, seinen zielsicheren Analysen und seinen Ideenreichen Konzepten zu folgen. Ein Buch, das Mut macht, das auf Zukunft hoffen lässt, das Anthroposophie als Gegenwart erleben lässt, das mir Zuversicht gibt, nicht allein zu sein mit dem Drang, nicht nur Formen von Schule sondern Schule als Form in Frage zu stellen und nach modernen Konzepten zu suchen, die Strukturen ändern und nicht nur Etiketten, die neue Lebenswelten schaffen und nicht nur bildungsbürgerliche Schutznischen.
Denn die Kritik richtet sich nicht an die Idee der Waldorfschule, sondern an die konkrete Form, in der diese Idee zur eigenen Karrikatur erstarrt ist. Iwan geißelt das unreflektierte Tradieren von starren Formen, das hilflose sich Ausliefern unter den scheinbaren Druck staatlicher Vorgaben (Dauermenetekel „Abitur“) und den Dilettantismus und die Ignoranz bei der Reflexion von Strukturen, Prozessen und Methoden sowohl im pädagogischen, didaktischen als auch im administrativen Bereich. Dabei muss er nur selten moderne wissenschaftliche Erkenntnisse oder revolutionäre Ideale als Maßstab heranziehen, es genügt meist der Vergleich mit den Ausführungen und Anregungen Rudolf Steiners, mit denen dieser seine Ideen dem Gründungskollegium zu vermitteln versuchte – offenbar schon damals ohne großen Erfolg – um zu zeigen, wo die real existierende Waldorfpädagogik feststeckt.
Anhand von exemplarischen Kochlöffeln – eine anekdotische Metapher für die unreflektierte Pflege von inhaltsentleerten Formen – zeigt Rüdiger Iwan ganz konkret, wie die revolutionären Ideen Steiners in den Waldorfschulen den angestammten Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten einer preußisch-behördlichen Schul- und Lehrermentalität und der Ideenlosigkeit eines sich selbst reproduzierenden Erfolgsmodelles zum Opfer fallen: Monatsfeier als institutionalisierte Langeweile, Verbalbeurteilung als subjektivierte Buchstabenzensur, Hausaufgaben als Vernichtung von Qualitätsansprüchen, Epochenunterricht als Scheinalternative zum Stundenplan. Er entzaubert den Nimbus dieser Parade-Waldorf-Institutionen, indem er zeigt, dass sie nur als leblose Blaupausen einer einst lebendigen und auf Entwicklung angelegten Idee fortbestehen und dass sie teilweise geradezu kontraproduktiv das am Schüler orientierte Waldorf-Ideal negieren. Er entwickelt und beschreibt aber auch Alternativen und Lösungsmodelle, die oft überraschend kreativ die scheinbar festgefahrenen Kontroversen und Antinomien transzendieren. Und er tut dies nicht als theoretischer Utopist, sondern als Pädagoge in der konkreten Praxis der Schulwirklichkeit oder anhand von realen Modellprojekten, die weit ab von der Waldorfwirklichkeit pädagogische Zukunft erfinden.
Und so doziert Iwan im zweiten, „positiven“ Teil seines Buches keineswegs über methodische Theorien, er erörtert keine didaktischen Konzepte und er analysiert weder Feldstudien noch Statistiken. Er erzählt, was bereits an einzelnen Schulen, in einzelnen Projekten, in seiner eigenen Klasse und bei einzelnen Kollegen gemacht wird. Vom Portfolio, von bewegten Klassenzimmern, von Projektunterricht, von Schülern, die in der Pause freiwillig über den Unterrichtsinhalt diskutieren, von Lehrern, die ihre Rolle als Dozent gegen die des methodischen Beraters eintauschen. Von Drittklässlern die ihren Mitschülern aus der Zweiten die selbstgebauten Häuser „verkaufen“, von Arbeitgebern und Ausbildern, die gerne auf abstrakte Zensuren verzichten und ganz wild auf konkrete Leistungsvorlagen sind, von Personalchefs großer Unternehmen, die eine erweiterte Monatsfeier nutzen, um mit möglichen Azubis über deren Arbeitsproben zu sprechen. Die Berichte sind so lebendig und die neuen Methoden – deren Vielfalt hier nicht einmal ansatzweise mitgeteilt werden kann – leuchten dem Leser so unmittelbar ein, dass die erläuternden Worte des Autors im Grund überflüssig sind. Iwan breitet weniger systematisch als exemplarisch eine Collage aus Anregungen und Ideen für „Lernen in Freiheit“ und „Lernen aus dem Leben“ aus, die nur zu lesen auch für einen ehemaligen Waldorfschüler eine wahre Erlösung sind! Ihre lebenspraktische Wahrheit ist unmittelbar sichtbar wie die ästhetische Unanzweifelbarkeit eines Gemäldes von Marc Chagall oder einer Symphonie von Beethoven.
Denn im Grunde sind es – und das ist das vernichtendste Urteil für den status quo der Waldorf- und sonstigen Schulen – denn im Grunde sind es Binsenweisheiten, auf denen die Methoden beruhen: Selbstverantwortung, Eigenkontrolle, Veranschaulichung, Feedback, Reflexion, Phantasie, Teamarbeit, Gegenseitiges lehren und lernen, Realitätsbezug, Positive Verstärkung, Motivation und so weiter und so weiter. Es braucht nur Phantasie und pädagogische Fertigkeit, sie in Lernmodelle zu konkretisieren und Mut, sie gegen die eigenen und die gesellschaftlichen Gewohnheiten und Vorurteile auf allen Ebenen durchzusetzen.
Mein Loblied mag subjektiv sein wie es will und die „neue Waldorfschule“, die Iwan als Leitbild und Zukunftsziel entwirft, mag als Konzept im Detail überzeugen oder nicht – der Gewissensfrage, die er mit der Analyse der Defizite und dem Aufzeigen realer Möglichkeiten zu einem radikalen Methodenwandel stellt, kann sich niemand mehr entziehen. Und seine Aufarbeitung des status quo und der Geschichte der Waldorfschule ist ein Meilenstein inneranthroposophischer Reflexion und Kritik und in ihrer Sachlichkeit und Präzision in diesem Bereich einzigartig. Denn die Waldorfschule steht, wie Iwan präzise diagnostiziert, an dem Scheideweg, ob sie von der alternativen Schulform, die sie (noch) ist, zu dem werden will, was sie ursprünglich sein wollte: eine Alternative zur Schule! oder ob sie auch den letzten Rest an Originalität der Anbiederung an Sachzwänge und Phantasielosigkeit opfern und zur privaten Regelschule verkommen will.
Das Buch stellt damit die alles entscheidende Frage, ob „Waldorf“ nur noch eine sich an ihrer Umgebung abschleifende, historisch irgendwie entstandene und tradierte Form ist, oder ob die originäre Idee, in der diese Institution als Alternative zur Schule ihren Ursprung hat, noch lebt und in Gegenwart und Zukunft entwicklungsfähig ist. Und so wird an diesem Buch langfristig keiner vorbei kommen, der sich ernsthaft mit dem Thema Waldorf auseinandersetzen will. „Die neue Waldorfschule“ von Rüdiger Iwan ist Pflichtlektüre für Waldorfeltern ebenso wie für jeden einzelnen Waldorflehrer. Wie diese für sich selbst die Fragen beantworten, die das Buch stellt, entscheidet über die Zukunft der Waldorfschulen.
Rüdiger Iwan: Die neue Waldorfschule. Ein Erfolgsmodell wird renoviert
Rowohlt Verlag, Hamburg 2007
ISBN 9783498032289
(lesen)
Die Sache, um die es in dem neuen Buch von Rüdiger Iwan geht, ist jene seit fast 90 Jahren erfolgreiche Schulform, die sich „Phantasie“ quasi als Markenzeichen reserviert hat: die Waldorfschule. Die Diagnose „Phantasiemangel“ ist wahrscheinlich das fundamentalste und radikalste Urteil, dem sich die Waldorfschule ausgesetzt sehen kann. Aber hier wütet keineswegs ein außenstehender Kritiker, der Waldorf ausrotten will, hier schreibt ein engagierter Waldorflehrer und die drastische Schärfe seiner Diagnose resultiert nicht aus ablehnender Distanz sondern aus verantwortungsvoller Liebe zum Gegenstand: zur pädagogischen Ursprungsidee der Waldorfschule!
Rüdiger Iwan formuliert in seinem Buch „Die neue Waldorfschule“ in sachlich und fachlich fundierter Kritik all jene Enttäuschungen und Vorbehalte gegen die Entwicklung bzw. Nicht-Entwicklung der Waldorfschulen, die in mir als ein Gebräu aus unreflektierter Schülererfahrung, dumpfen Ahnungen, philosophisch abstrakten Überlegungen und zersplitterten Einblicken und Informationen seit langem rumoren. Ich möchte dieses Buch und seinen Autor dafür umarmen! Es ist eine Wohltat, seinen sachlichen Darstellungen, seinen zielsicheren Analysen und seinen Ideenreichen Konzepten zu folgen. Ein Buch, das Mut macht, das auf Zukunft hoffen lässt, das Anthroposophie als Gegenwart erleben lässt, das mir Zuversicht gibt, nicht allein zu sein mit dem Drang, nicht nur Formen von Schule sondern Schule als Form in Frage zu stellen und nach modernen Konzepten zu suchen, die Strukturen ändern und nicht nur Etiketten, die neue Lebenswelten schaffen und nicht nur bildungsbürgerliche Schutznischen.
Denn die Kritik richtet sich nicht an die Idee der Waldorfschule, sondern an die konkrete Form, in der diese Idee zur eigenen Karrikatur erstarrt ist. Iwan geißelt das unreflektierte Tradieren von starren Formen, das hilflose sich Ausliefern unter den scheinbaren Druck staatlicher Vorgaben (Dauermenetekel „Abitur“) und den Dilettantismus und die Ignoranz bei der Reflexion von Strukturen, Prozessen und Methoden sowohl im pädagogischen, didaktischen als auch im administrativen Bereich. Dabei muss er nur selten moderne wissenschaftliche Erkenntnisse oder revolutionäre Ideale als Maßstab heranziehen, es genügt meist der Vergleich mit den Ausführungen und Anregungen Rudolf Steiners, mit denen dieser seine Ideen dem Gründungskollegium zu vermitteln versuchte – offenbar schon damals ohne großen Erfolg – um zu zeigen, wo die real existierende Waldorfpädagogik feststeckt.
Anhand von exemplarischen Kochlöffeln – eine anekdotische Metapher für die unreflektierte Pflege von inhaltsentleerten Formen – zeigt Rüdiger Iwan ganz konkret, wie die revolutionären Ideen Steiners in den Waldorfschulen den angestammten Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten einer preußisch-behördlichen Schul- und Lehrermentalität und der Ideenlosigkeit eines sich selbst reproduzierenden Erfolgsmodelles zum Opfer fallen: Monatsfeier als institutionalisierte Langeweile, Verbalbeurteilung als subjektivierte Buchstabenzensur, Hausaufgaben als Vernichtung von Qualitätsansprüchen, Epochenunterricht als Scheinalternative zum Stundenplan. Er entzaubert den Nimbus dieser Parade-Waldorf-Institutionen, indem er zeigt, dass sie nur als leblose Blaupausen einer einst lebendigen und auf Entwicklung angelegten Idee fortbestehen und dass sie teilweise geradezu kontraproduktiv das am Schüler orientierte Waldorf-Ideal negieren. Er entwickelt und beschreibt aber auch Alternativen und Lösungsmodelle, die oft überraschend kreativ die scheinbar festgefahrenen Kontroversen und Antinomien transzendieren. Und er tut dies nicht als theoretischer Utopist, sondern als Pädagoge in der konkreten Praxis der Schulwirklichkeit oder anhand von realen Modellprojekten, die weit ab von der Waldorfwirklichkeit pädagogische Zukunft erfinden.
Und so doziert Iwan im zweiten, „positiven“ Teil seines Buches keineswegs über methodische Theorien, er erörtert keine didaktischen Konzepte und er analysiert weder Feldstudien noch Statistiken. Er erzählt, was bereits an einzelnen Schulen, in einzelnen Projekten, in seiner eigenen Klasse und bei einzelnen Kollegen gemacht wird. Vom Portfolio, von bewegten Klassenzimmern, von Projektunterricht, von Schülern, die in der Pause freiwillig über den Unterrichtsinhalt diskutieren, von Lehrern, die ihre Rolle als Dozent gegen die des methodischen Beraters eintauschen. Von Drittklässlern die ihren Mitschülern aus der Zweiten die selbstgebauten Häuser „verkaufen“, von Arbeitgebern und Ausbildern, die gerne auf abstrakte Zensuren verzichten und ganz wild auf konkrete Leistungsvorlagen sind, von Personalchefs großer Unternehmen, die eine erweiterte Monatsfeier nutzen, um mit möglichen Azubis über deren Arbeitsproben zu sprechen. Die Berichte sind so lebendig und die neuen Methoden – deren Vielfalt hier nicht einmal ansatzweise mitgeteilt werden kann – leuchten dem Leser so unmittelbar ein, dass die erläuternden Worte des Autors im Grund überflüssig sind. Iwan breitet weniger systematisch als exemplarisch eine Collage aus Anregungen und Ideen für „Lernen in Freiheit“ und „Lernen aus dem Leben“ aus, die nur zu lesen auch für einen ehemaligen Waldorfschüler eine wahre Erlösung sind! Ihre lebenspraktische Wahrheit ist unmittelbar sichtbar wie die ästhetische Unanzweifelbarkeit eines Gemäldes von Marc Chagall oder einer Symphonie von Beethoven.
Denn im Grunde sind es – und das ist das vernichtendste Urteil für den status quo der Waldorf- und sonstigen Schulen – denn im Grunde sind es Binsenweisheiten, auf denen die Methoden beruhen: Selbstverantwortung, Eigenkontrolle, Veranschaulichung, Feedback, Reflexion, Phantasie, Teamarbeit, Gegenseitiges lehren und lernen, Realitätsbezug, Positive Verstärkung, Motivation und so weiter und so weiter. Es braucht nur Phantasie und pädagogische Fertigkeit, sie in Lernmodelle zu konkretisieren und Mut, sie gegen die eigenen und die gesellschaftlichen Gewohnheiten und Vorurteile auf allen Ebenen durchzusetzen.
Mein Loblied mag subjektiv sein wie es will und die „neue Waldorfschule“, die Iwan als Leitbild und Zukunftsziel entwirft, mag als Konzept im Detail überzeugen oder nicht – der Gewissensfrage, die er mit der Analyse der Defizite und dem Aufzeigen realer Möglichkeiten zu einem radikalen Methodenwandel stellt, kann sich niemand mehr entziehen. Und seine Aufarbeitung des status quo und der Geschichte der Waldorfschule ist ein Meilenstein inneranthroposophischer Reflexion und Kritik und in ihrer Sachlichkeit und Präzision in diesem Bereich einzigartig. Denn die Waldorfschule steht, wie Iwan präzise diagnostiziert, an dem Scheideweg, ob sie von der alternativen Schulform, die sie (noch) ist, zu dem werden will, was sie ursprünglich sein wollte: eine Alternative zur Schule! oder ob sie auch den letzten Rest an Originalität der Anbiederung an Sachzwänge und Phantasielosigkeit opfern und zur privaten Regelschule verkommen will.
Das Buch stellt damit die alles entscheidende Frage, ob „Waldorf“ nur noch eine sich an ihrer Umgebung abschleifende, historisch irgendwie entstandene und tradierte Form ist, oder ob die originäre Idee, in der diese Institution als Alternative zur Schule ihren Ursprung hat, noch lebt und in Gegenwart und Zukunft entwicklungsfähig ist. Und so wird an diesem Buch langfristig keiner vorbei kommen, der sich ernsthaft mit dem Thema Waldorf auseinandersetzen will. „Die neue Waldorfschule“ von Rüdiger Iwan ist Pflichtlektüre für Waldorfeltern ebenso wie für jeden einzelnen Waldorflehrer. Wie diese für sich selbst die Fragen beantworten, die das Buch stellt, entscheidet über die Zukunft der Waldorfschulen.
Rüdiger Iwan: Die neue Waldorfschule. Ein Erfolgsmodell wird renoviert
Rowohlt Verlag, Hamburg 2007
ISBN 9783498032289
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Eine anthroposophische Stellungnahme und Erörterung
In den Büchern und Vorträgen von Rudolf Steiner, die mit ca. 89.000 veröffentlichten Seiten einen nahezu einzigartigen Umfang haben, finden sich an einigen Stellen rassistische und antisemitische Aussagen. Dies ist für den Freund und Kenner von Steiners Werk eine schmerzliche aber unumgängliche Erkenntnis.
Schmerzlich ist sie, weil sich in Steiners Werk eine Fülle an Gedanken und Ideen findet, die auf Freiheit, Mitmenschlichkeit und Individualismus zielen und zu einer spirituellen Aufklärung aufrufen, die das Geistige als alle Menschen verbindendes Prinzip betrachtet, und weil es diese Ideen sind, die auch heute noch die Anthroposophie in weitesten Teilen als kulturelle Strömung maßgeblich prägen. Unumgänglich ist die Erkenntnis aber, weil diese Stellen nicht zu übersehen sind und weil ihr rassistischer Gehalt teilweise in extremem Gegensatz zu jenem freiheitlichen Gedankengut stehen, so dass selbst gute Kenner des Werkes Schwierigkeiten haben, sie zu erklären.
Jeder Anthroposoph, der Steiners Werk nicht als unanfechtbare Offenbarung mumifizieren sonder als Inspiration für eine zeitgemäße spirituelle Kultur fruchtbar machen will, muss auf diese Stellen deuten können und sie als Irrtum und Entgleisungen identifizieren. Nicht um Steiner pauschal zu verurteilen, sondern weil der Respekt vor ihm es erfordert, diese Entgleisungen sachlich einzuordnen, statt zu versuchen, sie zu leugnen, sie schönzureden oder sie mit den waghalsigsten Spitzfindigkeiten zu relativieren oder gar zu humanistischem Gedankengut zu erklären. Denn nur so kann vermieden werden, dass sich von diesen Stellen ein giftiger Vorbehalt auf das gesamte Werk Steiners ausbreitet, der jeden noch so unschuldigen Gedanken unter Verdacht geraten lässt, einer rassistischen Ideologie vorgeschaltet zu sein.
Dazu ist es aber unumgänglich, den systematischen Zusammenhang der rassistischen Passagen mit den anthroposophischen Kernideen zu erörtern. Denn auch wenn diese Passagen zu den Randbereichen des Werkes Rudolf Steiners zählen, so haben sie dennoch eine stringente Anbindung an seinen Kern. Und weil sie auch heute noch immer unkritisch und unreflektiert als Teil der Anthroposophie hingenommen und teilweise sogar gelehrt werden, zieht die anthroposophische Bewegung ein ganzes Spektrum an zweifelhaften Gestalten und Positionen mit sich, deren Gedankengut von naivem kulturchauvinistischem Eurozentrismus bis zu offensiv rassisstischen und antisemitischen Verschwörungstheorien reicht.
(lesen)
In den Büchern und Vorträgen von Rudolf Steiner, die mit ca. 89.000 veröffentlichten Seiten einen nahezu einzigartigen Umfang haben, finden sich an einigen Stellen rassistische und antisemitische Aussagen. Dies ist für den Freund und Kenner von Steiners Werk eine schmerzliche aber unumgängliche Erkenntnis.
Schmerzlich ist sie, weil sich in Steiners Werk eine Fülle an Gedanken und Ideen findet, die auf Freiheit, Mitmenschlichkeit und Individualismus zielen und zu einer spirituellen Aufklärung aufrufen, die das Geistige als alle Menschen verbindendes Prinzip betrachtet, und weil es diese Ideen sind, die auch heute noch die Anthroposophie in weitesten Teilen als kulturelle Strömung maßgeblich prägen. Unumgänglich ist die Erkenntnis aber, weil diese Stellen nicht zu übersehen sind und weil ihr rassistischer Gehalt teilweise in extremem Gegensatz zu jenem freiheitlichen Gedankengut stehen, so dass selbst gute Kenner des Werkes Schwierigkeiten haben, sie zu erklären.
Jeder Anthroposoph, der Steiners Werk nicht als unanfechtbare Offenbarung mumifizieren sonder als Inspiration für eine zeitgemäße spirituelle Kultur fruchtbar machen will, muss auf diese Stellen deuten können und sie als Irrtum und Entgleisungen identifizieren. Nicht um Steiner pauschal zu verurteilen, sondern weil der Respekt vor ihm es erfordert, diese Entgleisungen sachlich einzuordnen, statt zu versuchen, sie zu leugnen, sie schönzureden oder sie mit den waghalsigsten Spitzfindigkeiten zu relativieren oder gar zu humanistischem Gedankengut zu erklären. Denn nur so kann vermieden werden, dass sich von diesen Stellen ein giftiger Vorbehalt auf das gesamte Werk Steiners ausbreitet, der jeden noch so unschuldigen Gedanken unter Verdacht geraten lässt, einer rassistischen Ideologie vorgeschaltet zu sein.
Dazu ist es aber unumgänglich, den systematischen Zusammenhang der rassistischen Passagen mit den anthroposophischen Kernideen zu erörtern. Denn auch wenn diese Passagen zu den Randbereichen des Werkes Rudolf Steiners zählen, so haben sie dennoch eine stringente Anbindung an seinen Kern. Und weil sie auch heute noch immer unkritisch und unreflektiert als Teil der Anthroposophie hingenommen und teilweise sogar gelehrt werden, zieht die anthroposophische Bewegung ein ganzes Spektrum an zweifelhaften Gestalten und Positionen mit sich, deren Gedankengut von naivem kulturchauvinistischem Eurozentrismus bis zu offensiv rassisstischen und antisemitischen Verschwörungstheorien reicht.
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Entsprechend wenig aussagekräftig und nur von exemplarischem Wert sind demnach auch die drei Steiner-Werke, die zwischen anderen esoterischen Werken weitestgehend undokumentiert präsentiert werden. Bemerkenswert ist allenfalls, dass Steiner überhaupt auf einer bedeutenden nichtanthroposophischen Veranstaltung in einem neutralen Kontext gezeigt wird. Leider ist bei aller Freude an den vertrauten Formen das künstlerische Werk Steiners nach meinem Dafürhalten nicht derjenige Teil seiner Arbeit, in dem sein Potential zu einem bedeutenden kulturellen Beitrag wirklich zur Entfaltung kommt. Es bleibt zu hoffen, dass sein Werk auch auf jenen Gebieten irgendwann den Weg in den etablierten Kontext unseres Kulturlebens findet.
Die miserable Qualität der Bilder bitte ich zu entschuldigen. Sie wurden mit dem Telefon hergestellt. Da nicht jeder es kennt der Hinweis, dass das Goetheanum auf dem dritten Bild als Modell rechts unten zu sehen ist. Das große Bild an der Wand zeigt etwas anderes (evtl. den Entwurf des dritten Goetheanums im Ätherischen...?)
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Der Autor, Musiker und Filmemacher Rüdiger Sünner aus Berlin über seinen neuen Film "Abenteuer Anthroposophie":
DVD "Abenteuer Anthroposophie" von Rüdiger Sünner online bestellen:
» Info3 Shop
» absolut Medien
» Päd. Forschungsstelle beim BdfW
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Viele kennen die Waldorfschulen, aber nur wenige wissen etwas über das Leben und Werk von Rudolf Steiner (1861-1925), der sie 1919 gegründet hat.
Wie sah das Denken dieses Mannes aus, der in den letzten hundert Jahren massgebliche Impulse für Pädagogik, Landwirtschaft, Medizin, Wirtschaft, Naturwissenschaft, Kunst und Architektur gegeben hat?
Was ist Anthroposophie und wie wirkt sie heute in die Welt hinaus?
Wir besuchen wichtige Stationen aus Steiners Biographie (Niederösterreich, Wien, Weimar, das Goetheanum in Dornach), Waldorfschulen in Deutschland und Afrika sowie die anthroposophisch orientierte Sekem-Farm in Ägypten.
Anhänger und Kritiker von Rudolf Steiner kommen zu Wort. Ein ausführliches Porträt des vielseitigsten und vielleicht umstrittensten spirituellen Denkers des 20. Jahrhunderts.
DVD "Abenteuer Anthroposophie" von Rüdiger Sünner online bestellen:
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» Päd. Forschungsstelle beim BdfW
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Ich hatte hier ursprünglich einen Beitrag zitiert, der in der OpenSphere zur Veröffentlichung eingetragen wurde und in dem ein Leser mich nach Informationen zur Affinität Rudolf Steiners zu Eschenbachs Parzival fragte. Ich hatte diesen Beitrag kommentiert, weil er prototypisch war für eine Vielzahl von Anfragen, die ich meist per E-Mail bekomme und in denen ich völlig pauschal und allgemein um Informationen zu Rudolf Steiner, zur Waldorfpädagogik oder zu anderen anthroposophischen Themen gebeten werde. Meist sind es Studenten oder Schüler, die eine Arbeit oder ein Referat vorbereiten über ein Thema, von dem sie offenbar so wenig Ahnung haben, dass sie noch nicht einmal in der Lage sind, sinnvolle Fragen zu stellen. Einem Schüler will ich das ja noch nachsehen, aber wie kann man so studieren? Der eingangs erwähnte Autor kannte noch nicht einmal die korrekte Schreibweise von Steiners Vornamen.
Der Autor war nun über meinen Kommentar nicht wirklich erfreut. Dies tat er in zwei weiteren öffentlichen OpenSphere-Enträgen kund, die ich auch sofort frei gab. Allerdings habe ich sie zu Kommentaren zu diesem Eintrag gemacht, damit sie für den Leser im thematischen Zusammenhang zu lesen waren. Kurz darauf ereilte mich eine E-Mail des Autors, in der er mir mit seinem Rechtsanwalt und einer Klage drohte, wenn ich seine Einträge, die ich angeblich gegen seinen Willen veröffentlicht hätte, nicht sofort löschen würde. Außerdem bezichtigte er mich der Beleidigung und Verleumdung, ohne hierzu aber konkrete Angaben zu machen.
Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, warum man Beiträge in ein öffentliches Forum stellt, wenn man ihre Veröffentlichung nicht wünscht, sind Menschen, die beim ersten Missverständnis sofort mit Anwalt und Gericht drohen, genau jene Art von Gesprächspartner, auf die ich mittlerweile gerne verzichte. Deshalb habe ich die Beiträge auch umgehend gelöscht, wenngleich ich nicht sicher bin, ob ich dazu überhaupt verpflichtet bin. Nicht nur weil ich durch das Posten vom Autor doch irgend eine Art von Nutzungsrecht erhalten haben muss, sondern auch weil ich überhaupt nicht weiß, ob derjenige, der die Mail geschrieben hat auch derjenige ist, der gepostet hatte. Falls da jemand fachlichen Rat hat, freue ich mich über jede Information. Ich würde dem geneigten Leser ja gerne die einzelnen Inhalte im Original dokumentieren, aber das kann ich nicht, weil ich sie ja löschen musste.
Nun, das war nun nicht dasjenige Erlebnis, von dem ich ursprünglich hier berichten wollte, aber es ist gleichwohl ein typisches Webmaster-Erlebnis. Um Verständnis muss ich bitten, dass die Kommentare zu diesem Beitrag nun natürlich etwas unzusammenhängend erscheinen, weil sie sich auf einen ganz anderen Text beziehen.
(lesen)
Der Autor war nun über meinen Kommentar nicht wirklich erfreut. Dies tat er in zwei weiteren öffentlichen OpenSphere-Enträgen kund, die ich auch sofort frei gab. Allerdings habe ich sie zu Kommentaren zu diesem Eintrag gemacht, damit sie für den Leser im thematischen Zusammenhang zu lesen waren. Kurz darauf ereilte mich eine E-Mail des Autors, in der er mir mit seinem Rechtsanwalt und einer Klage drohte, wenn ich seine Einträge, die ich angeblich gegen seinen Willen veröffentlicht hätte, nicht sofort löschen würde. Außerdem bezichtigte er mich der Beleidigung und Verleumdung, ohne hierzu aber konkrete Angaben zu machen.
Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, warum man Beiträge in ein öffentliches Forum stellt, wenn man ihre Veröffentlichung nicht wünscht, sind Menschen, die beim ersten Missverständnis sofort mit Anwalt und Gericht drohen, genau jene Art von Gesprächspartner, auf die ich mittlerweile gerne verzichte. Deshalb habe ich die Beiträge auch umgehend gelöscht, wenngleich ich nicht sicher bin, ob ich dazu überhaupt verpflichtet bin. Nicht nur weil ich durch das Posten vom Autor doch irgend eine Art von Nutzungsrecht erhalten haben muss, sondern auch weil ich überhaupt nicht weiß, ob derjenige, der die Mail geschrieben hat auch derjenige ist, der gepostet hatte. Falls da jemand fachlichen Rat hat, freue ich mich über jede Information. Ich würde dem geneigten Leser ja gerne die einzelnen Inhalte im Original dokumentieren, aber das kann ich nicht, weil ich sie ja löschen musste.
Nun, das war nun nicht dasjenige Erlebnis, von dem ich ursprünglich hier berichten wollte, aber es ist gleichwohl ein typisches Webmaster-Erlebnis. Um Verständnis muss ich bitten, dass die Kommentare zu diesem Beitrag nun natürlich etwas unzusammenhängend erscheinen, weil sie sich auf einen ganz anderen Text beziehen.
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Rudolf Steiner und Rassismus
Dies ist ein User-Eintrag in OpenSphere! (Was ist OpenSphere?)
Friday, August 17. 2007, 12:34 PM
Der Vorwurf, Rudolf Steiner sei Rassist und Antisemit, ist so alt wie die Anthroposophie, wird aber in regelmäßigen Abständen aufgewärmt und insbesondere im Internet immer wieder leidenschaftlich diskutiert.
Im Kern geht es immer wieder um die selben Zitate, die in einer wissenschaftlichen Stude im Auftrag der Anthroposophischen Gesellschaft der Niederlande bereits erforscht und zusammengestellt wurden (vgl. http://www.antroposofie.nl/avin/antroposofie/themas/ms/thema10/),
Dass die genannten Zitate rassistische Aussagen enthalten, ist mithin weitgehend unumstritten. Fraglich ist allerdings, ob daraus ein genereller Rassismusvorwurf abgeleitet werden kann. Dazu müssen nicht nur einzelne Zitate, sondern die Kernthesen der Steinerschen Weltanschauung beurteilt werden. Nicht zuletzt stehen den betreffeden Zitaten eine weit größere Zahl an Aussagen und Zitaten gegenüber, in denen sich Steiner deutlich antirassistisch, internationalistisch und liberal äußert und sich auch deutlich gegen den Antisemitismus positioniert.
Der vorliegende Text will sich als Diskussionsbeitrag verstehen, der auf solche "Positiv-Zitate" aufmerksam macht. Nicht als "Gegenbeweis", sondern um die Diskussion auf ein höheres Niveau als das gebetsmühlenartige und unreflektierte Kolportieren von Textfetzen zu heben.
Im Kern geht es immer wieder um die selben Zitate, die in einer wissenschaftlichen Stude im Auftrag der Anthroposophischen Gesellschaft der Niederlande bereits erforscht und zusammengestellt wurden (vgl. http://www.antroposofie.nl/avin/antroposofie/themas/ms/thema10/),
Dass die genannten Zitate rassistische Aussagen enthalten, ist mithin weitgehend unumstritten. Fraglich ist allerdings, ob daraus ein genereller Rassismusvorwurf abgeleitet werden kann. Dazu müssen nicht nur einzelne Zitate, sondern die Kernthesen der Steinerschen Weltanschauung beurteilt werden. Nicht zuletzt stehen den betreffeden Zitaten eine weit größere Zahl an Aussagen und Zitaten gegenüber, in denen sich Steiner deutlich antirassistisch, internationalistisch und liberal äußert und sich auch deutlich gegen den Antisemitismus positioniert.
Der vorliegende Text will sich als Diskussionsbeitrag verstehen, der auf solche "Positiv-Zitate" aufmerksam macht. Nicht als "Gegenbeweis", sondern um die Diskussion auf ein höheres Niveau als das gebetsmühlenartige und unreflektierte Kolportieren von Textfetzen zu heben.
Inhalt
- Der Begriff "Rassismus"
- Historischer Kontext
- Positiv-Zitate
- Anmerkungen zur Wurzelrassentheorie
- Zitate zum Individualismus
- Zitate zum Nationalismus
- Zitate zur theosophischen Wurzelrassentheorie
- Zitate zum Antisemitismus
Der Begriff "Rassismus"
Der Begriff "Rassismus" wird sehr häufig verwendet, doch nur sehr selten wird auch klar und deutlich gesagt, was darunter zu verstehen ist. Es sammeln sich eine ganze Reihe verschiedener Bedeutungen darunter, von den schlimmsten Verbrechen der Menschheit wie dem Völkermord an den Juden bis hin zu rein theoretischen Standpunkten der Anthropologie.Um im Folgenden überhaupt eine Basis zu haben, wende ich mich an zwei Autoren, die sich (völlig unabhängig von Steiner und dessen Werk) eingehend mit dem Phänomen des Rassismus beschäftigt haben und aus dieser Beschäftigung heraus jeweils eine Definition von Rassismus versucht haben.
Die erste Autorin ist Philomena Essed. Sie ist Dozentin an der Universität Amsterdam und schreibt in Ihrem Aufsatz "Multikulturalismus und kultureller Rassismus in den Niederlanden" das folgende:
"Der Rassismus ist eine Ideologie, eine Struktur und ein Prozeß, mittels derer bestimmte Gruppierungen auf der Grundlage tatsächlicher oder zugeschriebener biologischer oder kultureller Eigenschaften als wesensmäßig andersgeartete und minderwertige "Rassen" oder ethnische Gruppen angesehen werden. In der Folge dienen diese Unterschiede als Erklärung dafür, daß Mitglieder dieser Gruppierungen vom Zugang zu materiellen und nicht-materiellen Ressourcen ausgeschlossen werden..."(aus: Philomena Essed, Multikulturalismus und kultureller Rassismus in den Niederlanden (S 375). In: Rassismus und Migration in Europa, ARGUMENT-Sonderband AS 201, 1992)
Das zweite Zitat stammt von Albert Memmi, ein französischer Soziologe und Schriftsteller tunesischer Herkunft, der Arbeiten über Dekolonisation, Rassismus und Emigration veröffentlicht hat. Seine folgende Definition wurde u.a. von der Encyclopædia Universalis übernommen:
"Es macht Schwierigkeiten, eine Definition des Rassismus zu finden, die allgemein akzeptiert wäre. Das ist zumindest erstaunlich bei einem Gegenstand, der so häufig und auf so unterschiedliche Weise aufgegriffen worden ist. Die Gründe für diese Schwierigkeiten werden verständlicher, wenn man sich vor Augen hält, daß das Fundament des Rassismus, d.h. der auf den Menschen angewendete Begriff der reinen Rasse, unzureichend definiert ist und daß es praktisch unmöglich ist, ihm einen exakt abgegrenzten Gegenstandsbereich zuzuordnen. Andererseits ist der Rassismus keine wissenschaftliche Theorie, sondern ein Komplex von obendrein zumeist widersprüchlichen Meinungen, die sich keineswegs aus objektiven Feststellungen ableiten und dem, der sie von sich gibt äußerlich sind, zur Rechtfertigung von Handlungen, die ihrerseits der Angst vor dem anderen entspringen sowie dem Wunsch, diesen anderen anzugreifen, um die Angst zu bannen und sich selbst zum Schaden des anderen zu behaupten. Und schließlich erscheint der Rassismus als der Sonderfall eines allgemeineren Verhaltens: Die Verwendung tatsächlicher oder fiktiver biologischer Unterschiede, die aber auch psychologischer oder kultureller Art sein können. Der Rassismus erfüllt demnach eine bestimmte Funktion. Aus dem Gesagten ergibt sich, daß der Rassismus die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver biologischer Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers ist, mit der eine Aggression gerechtfertigt werden soll."(ALBERT MEMMI, Rassismus, Hamburg 1992, S. 151)
Im Hinblick auf die Diskussion um Steiner sind bei beiden Definitionen folgende Gemeinsamkeiten herauszuheben:
Rassismus ist nicht die Feststellung von Unterschieden ethnischer oder biologischer Natur, sondern die Bewertung eines Menschen aufgrund dieser Unterschiede und der Instrumentalisierung dieser Bewertung zur Unterdrückung von Menschen oder zur Rechtfertigung von Gewalt gegen sie.
Das Vorhandensein von Unterschieden selbst wird von beiden Autoren nicht angezweifelt, wenn sie beide schreiben \u201etatsächlicher oder fiktiver biologischer Unterschiede\u201c bzw. \u201etatsächlicher oder zugeschriebener biologischer oder kultureller Eigenschaften\u201c, und somit ist ein neutrales und objektives Feststellen dieser Unterschiede kein Rassismus.
Dies muss betont werden, weil genau an dieser Unterscheidung die meisten Rassismus-Zuweisungen (nicht nur bei Steiner) kranken, weil sie nicht deutlich machen, inwiefern in einer Aussage über Unterschiede zwischen bestimmten Menschen bzw. Gruppen von Menschen auch eine entsprechende Wertung liegt. Wenn Steiner also beispielsweise schreibt, dass Angehörige einer bestimmten Ethnie im Vergleich mit anderen eine besonders scharfe Beobachtungsgabe besitzen, so liegt damit allein nach Memmi und Essed noch kein Rassismus vor. Zunächst müsste gezeigt werden, inwiefern mit dieser Zuschreibung (ob sie zutrifft oder nicht ist eine andere Frage) eine Bewertung und eine Instrumentalisierung dieser Bewertung zur Unterdrückung und Machtausübung vorliegt. Tatsächlich aber werden genau solche Steiner-Zitate immer wieder als Beweis für angeblichen Rassismus angeführt, ohne aber diese Bedingung auch nur ansatzweise aufzuzeigen. Stattdessen wird darauf vertraut, dass allein das Verweisen auf Unterschiede und natürlich die für die damalige Zeit übliche, heute aber höchst rassistische Verwendung von Vokabeln wie "Neger" (mehr dazu s.u.) ausreicht, um Rassismus zu suggerieren.
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Was waere denn, wenn Rudolf Steiner recht haette? ohne ein Rassist zu sein.
Wenn er Fakten beschriebe, die weder mit Geschmack noch mit Verurteilung zu tun haetten?
Wenn ein Schwein sich angegriffen fuehlte, weil es Schwein genannt wird, aenderte das doch die Tatsachen nicht.
"Wenn ein Schwein sich angegriffen fuehlte, weil es Schwein genannt wird, aenderte das doch die Tatsachen nicht."
Warum fühlt es sich angegriffen, wo doch nur eine Tatsache benannt wird? Weil die Benennung als eine Höherstellung des Sprechers bzw. Herabsetzung des Empfängers empfunden wird?
Das was Frau Knausberger geschrieben hat ist genau der Punkt um den es bei all diesen Rassismusvorwürfen geht.
Das Problem besteht darin dass wir uns heute sehr schwer tun solche Beschreibungen ohne Werturteil anzunehmen.
Zu Christoph: wie ich einen benennung empfinde hängt eben vollkommen von mir ab. Manch einer empfindet sogar ein Kompliment als Beleidigung ! Wie aber jemand auf eine Benennung reagiert hängt weniger vom Benenner als viel mehr vom Benannten ab !
Hmm, ich möchte zur Person Rudolf Steiner eigentlich (noch) keine Wertung abgeben, da ich mich erst seit gut einer Woche mit Anthroposophie befasse.
Aber, ...
... war denn der Vater von Pippi Langstrumpf auch nicht "Neger"-könig auf Taka-Tuka-Land?
So steht es zumindest WORTGETREU in der gedruckten Kinderbuch-Ausgabe, mit dem Fußnotenvermerk, dass dieser Ausdruck heute aus Gründen der politischen Korrektheit nicht mehr gebraucht wird, damals aber ein (wertfreier) Begriff war.
Rassismus hin oder her, vieles ist der Zeit geschuldet. Was aber aus den bekannten Zitaten zu Steiners Art des Rassismus noch viel deutlicher hervorgeht ist; was für ein extrem seltsames Weltbild dieser Mann gehabt haben muss. Diese Theorien die dahinter hervorschaun sind haarstreubend. Bei allen "schwachen Stunden" die manch berühmter Geist gehabt haben mag, habe ich einen solchen Blödsinn selten gelesen.
es steht ja dem Menschen zu frei zu bewerten und sein Urteil zu vertreten. Allerdings sagt jedes Urteil etwas ueber den Menschen selber aus, --ist zur Wahrheitsfindung nicht notwendig-. Es waere ganz nett, wenn Ihre Argumente nicht ausschliesslich ihre Ignoranz zeigten!
Tja, Herr Steiner war zwar tot seit 1925,
aber die Nachfahren in seiner "Wissenschaft" - die bio-dynamischen, antroposofischen, Landwirtschaftler von "Demeter" haben voll und aktiv die Rassenlehre der NSDAP unterstützt und daraus Nutzen gezogen.
Also bitte hier keine Wortspielereien ...
Was waere denn, wenn Rudolf Steiner recht haette? ohne ein Rassist zu sein.
Wenn er Fakten beschriebe, die weder mit Geschmack noch mit Verurteilung zu tun haetten?
Wenn ein Schwein sich angegriffen fuehlte, weil es Schwein genannt wird, aenderte das doch die Tatsachen nicht.
Wenn er Fakten beschriebe, die weder mit Geschmack noch mit Verurteilung zu tun haetten?
Wenn ein Schwein sich angegriffen fuehlte, weil es Schwein genannt wird, aenderte das doch die Tatsachen nicht.
"Wenn ein Schwein sich angegriffen fuehlte, weil es Schwein genannt wird, aenderte das doch die Tatsachen nicht."
Warum fühlt es sich angegriffen, wo doch nur eine Tatsache benannt wird? Weil die Benennung als eine Höherstellung des Sprechers bzw. Herabsetzung des Empfängers empfunden wird?
Warum fühlt es sich angegriffen, wo doch nur eine Tatsache benannt wird? Weil die Benennung als eine Höherstellung des Sprechers bzw. Herabsetzung des Empfängers empfunden wird?
Das was Frau Knausberger geschrieben hat ist genau der Punkt um den es bei all diesen Rassismusvorwürfen geht.
Das Problem besteht darin dass wir uns heute sehr schwer tun solche Beschreibungen ohne Werturteil anzunehmen.
Zu Christoph: wie ich einen benennung empfinde hängt eben vollkommen von mir ab. Manch einer empfindet sogar ein Kompliment als Beleidigung ! Wie aber jemand auf eine Benennung reagiert hängt weniger vom Benenner als viel mehr vom Benannten ab !
Das Problem besteht darin dass wir uns heute sehr schwer tun solche Beschreibungen ohne Werturteil anzunehmen.
Zu Christoph: wie ich einen benennung empfinde hängt eben vollkommen von mir ab. Manch einer empfindet sogar ein Kompliment als Beleidigung ! Wie aber jemand auf eine Benennung reagiert hängt weniger vom Benenner als viel mehr vom Benannten ab !
Hmm, ich möchte zur Person Rudolf Steiner eigentlich (noch) keine Wertung abgeben, da ich mich erst seit gut einer Woche mit Anthroposophie befasse.
Aber, ...
... war denn der Vater von Pippi Langstrumpf auch nicht "Neger"-könig auf Taka-Tuka-Land?
So steht es zumindest WORTGETREU in der gedruckten Kinderbuch-Ausgabe, mit dem Fußnotenvermerk, dass dieser Ausdruck heute aus Gründen der politischen Korrektheit nicht mehr gebraucht wird, damals aber ein (wertfreier) Begriff war.
Aber, ...
... war denn der Vater von Pippi Langstrumpf auch nicht "Neger"-könig auf Taka-Tuka-Land?
So steht es zumindest WORTGETREU in der gedruckten Kinderbuch-Ausgabe, mit dem Fußnotenvermerk, dass dieser Ausdruck heute aus Gründen der politischen Korrektheit nicht mehr gebraucht wird, damals aber ein (wertfreier) Begriff war.
Rassismus hin oder her, vieles ist der Zeit geschuldet. Was aber aus den bekannten Zitaten zu Steiners Art des Rassismus noch viel deutlicher hervorgeht ist; was für ein extrem seltsames Weltbild dieser Mann gehabt haben muss. Diese Theorien die dahinter hervorschaun sind haarstreubend. Bei allen "schwachen Stunden" die manch berühmter Geist gehabt haben mag, habe ich einen solchen Blödsinn selten gelesen.
es steht ja dem Menschen zu frei zu bewerten und sein Urteil zu vertreten. Allerdings sagt jedes Urteil etwas ueber den Menschen selber aus, --ist zur Wahrheitsfindung nicht notwendig-. Es waere ganz nett, wenn Ihre Argumente nicht ausschliesslich ihre Ignoranz zeigten!
Tja, Herr Steiner war zwar tot seit 1925,
aber die Nachfahren in seiner "Wissenschaft" - die bio-dynamischen, antroposofischen, Landwirtschaftler von "Demeter" haben voll und aktiv die Rassenlehre der NSDAP unterstützt und daraus Nutzen gezogen.
Also bitte hier keine Wortspielereien ...
aber die Nachfahren in seiner "Wissenschaft" - die bio-dynamischen, antroposofischen, Landwirtschaftler von "Demeter" haben voll und aktiv die Rassenlehre der NSDAP unterstützt und daraus Nutzen gezogen.
Also bitte hier keine Wortspielereien ...
Steiner hat gesagt...
Impfung wird keinem Menschen schaden, welcher nach der Impfung im späteren Leben eine spirituelle Erziehung erhält.
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By the way...
Eine persönliche Empfehlung für die weitere Reise im Internet:
» Berichte aus der Gegenwart
eine horrende Diskussion über das Memorandum zum Rassismus-Verdacht gegenüber Steiner
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eine horrende Diskussion über das Memorandum zum Rassismus-Verdacht gegenüber Steiner


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Rassismus in Steiners Werk
Weblog: Rudolf Steiner Sphäre
Eine anthroposophische Stellungnahme und Erörterung In den Büchern und Vorträgen von Rudolf Steiner, die mit ca. 89.000 veröffentlichten Seiten einen nahezu einzigartigen Umfang haben, finden sich an einigen Stellen rassistische und antisemitische Auss
Tracked: Jul 07, 13:09