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Die Medienstelle Anthroposophie präsentiert sich mit einer neuen Website:
www.medienstelle-anthroposophie.de
Die Medienstelle Anthroposophie ist ein unabhängiges Portal zu den auf Rudolf Steiner zurückgehenden kulturellen und sozialen Impulsen. Sie informiert über relevante Vorgänge der anthroposophischen Bewegung und bezieht Stellung, wenn Anthroposophie im gesellschaftlichen Kontext gefragt ist oder auch selbst in der Kritik steht.
Journalisten erhalten über einen kostenlosen Mail-Verteiler aktuelle Nachrichten und Pressemeldungen. Exklusiv für Mitarbeiter und Mitglieder der anthroposophischen Einrichtungen ist ein interner Mediendienst eingerichtet, der abonniert werden kann.
Die Medienstelle ist ein wichtiges Instrument für die sachliche Darstellung des Werkes Rudolf Steiners in der Öffentlichkeit. Die Ansiedelung beim info3-Verlag wird dafür sorgen, dass auch kontroverse Themen bearbeitet werden und konstruktiv mit Kritik umgegangen wird. Mit der Medienstelle findet zum ersten Mal eine organisierte PR für die gesamte anthroposophische Bewegung statt. Es ist zu hoffen, dass sie unabhängig genug ist und bleibt, um nicht zur anthroposophischen Selbstbeweihräucherung zu verkommen. Und dass sie professionell genug ist, damit sie von den großen Medien ernstgenommen und wahrgenommen wird.
Link: Medienstelle Anthroposophie (lesen)
www.medienstelle-anthroposophie.de
Die Medienstelle Anthroposophie ist ein unabhängiges Portal zu den auf Rudolf Steiner zurückgehenden kulturellen und sozialen Impulsen. Sie informiert über relevante Vorgänge der anthroposophischen Bewegung und bezieht Stellung, wenn Anthroposophie im gesellschaftlichen Kontext gefragt ist oder auch selbst in der Kritik steht.
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Die Medienstelle ist ein wichtiges Instrument für die sachliche Darstellung des Werkes Rudolf Steiners in der Öffentlichkeit. Die Ansiedelung beim info3-Verlag wird dafür sorgen, dass auch kontroverse Themen bearbeitet werden und konstruktiv mit Kritik umgegangen wird. Mit der Medienstelle findet zum ersten Mal eine organisierte PR für die gesamte anthroposophische Bewegung statt. Es ist zu hoffen, dass sie unabhängig genug ist und bleibt, um nicht zur anthroposophischen Selbstbeweihräucherung zu verkommen. Und dass sie professionell genug ist, damit sie von den großen Medien ernstgenommen und wahrgenommen wird.
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Unter dem Titel "Die Rudolf Steiner Story" ist im Verlag info3 ist die deutsche Übersetzung der neuen Biographie von Rudolf Steiner erschienen, die der amerikanische Autor Gary Lachman 2007 veröffentlicht hat. Gary Lachman liefert als Nicht-Anthroposoph eine erfrischend unprätentiöse Darstellung und Auseinandersetzung mit der Person und dem Werk Rudolf Steiners, die sich an seinen originellen und originären Ideen orientiert. "Sie arbeitet Steiners Werdegang und dessen Auseinandersetzung mit den großen Motiven der Geistesgeschichte heraus, interessiert sich aber auch für seine menschliche Seite. Lachmans Einführung bildet so genau jene Brücke, auf die ein spirituell offenes Publikum der Gegenwart gewartet hat, um einen der großen geistigen Pioniere unserer Zeit neu zu entdecken." (Verlagstext).
Gary Lachmann, Die Rudolf Steiner Story
Ein neuer Blick auf Leben und Werk eines spirituellen Pioniers
Aus dem Amerikanischen von Richard Everett
Verlag: info3, 1. Auflage 2008, 260, ISBN10: 3-924-39140-9 / ISBN13: 978-3-924391-40-9
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(lesen)
Gary Lachmann, Die Rudolf Steiner Story
Ein neuer Blick auf Leben und Werk eines spirituellen Pioniers
Aus dem Amerikanischen von Richard Everett
Verlag: info3, 1. Auflage 2008, 260, ISBN10: 3-924-39140-9 / ISBN13: 978-3-924391-40-9
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Unter dem Titel "Die Rudolf Steiner Story" ist im Verlag info3 die deutsche Übersetzung der neuen Biographie von Rudolf Steiner erschienen, die der amerikanische Autor Gary Lachman 2007 veröffentlicht hat. Gary Lachman liefert als Nicht-Anthroposoph eine erfrischend unprätentiöse Darstellung und Auseinandersetzung mit der Person und dem Werk Rudolf Steiners, die sich an seinen originellen und originären Ideen orientiert. "Sie arbeitet Steiners Werdegang und dessen Auseinandersetzung mit den großen Motiven der Geistesgeschichte heraus, interessiert sich aber auch für seine menschliche Seite. Lachmans Einführung bildet so genau jene Brücke, auf die ein spirituell offenes Publikum der Gegenwart gewartet hat, um einen der großen geistigen Pioniere unserer Zeit neu zu entdecken." (Verlagstext).
Gary Lachmann, Die Rudolf Steiner Story
Ein neuer Blick auf Leben und Werk eines spirituellen Pioniers
Aus dem Amerikanischen von Richard Everett
Verlag: info3, 1. Auflage 2008, 260, ISBN10: 3-924-39140-9 / ISBN13: 978-3-924391-40-9
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Gary Lachmann, Die Rudolf Steiner Story
Ein neuer Blick auf Leben und Werk eines spirituellen Pioniers
Aus dem Amerikanischen von Richard Everett
Verlag: info3, 1. Auflage 2008, 260, ISBN10: 3-924-39140-9 / ISBN13: 978-3-924391-40-9
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Der Bund der Freien Waldorfschulen hat in einer Rundmail mitgeteilt, dass er mit einer Klage beim Stuttgarter Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen das neue "Schwarzbuch Waldorf" von Michael Grandt erwirkt hat. Das Buch darf bis auf weiteres nicht ausgeliefert werden.
Der Bund begründet den drastischen Schritt damit, dass Grandt falsche Tatsachenbehauptungen aufstellt, "in einem besonders gravierenden Fall die Behauptung, der Bund der Waldorfschulen verharmlose und rechtfertige körperliche Züchtigungen an Schülerinnen und Schülern". Da in einem direkten Gespräch mit dem Verlag offenbar keine Einigung gefunden werden konnte, entschloss sich der Bund, den juristischen Weg zu beschreiten.
Einen Kommentar zu diesem bemerkenswerten Vorgang finden Sie auf meinem privaten Blog
schachtelhalm.net (lesen)
Der Bund begründet den drastischen Schritt damit, dass Grandt falsche Tatsachenbehauptungen aufstellt, "in einem besonders gravierenden Fall die Behauptung, der Bund der Waldorfschulen verharmlose und rechtfertige körperliche Züchtigungen an Schülerinnen und Schülern". Da in einem direkten Gespräch mit dem Verlag offenbar keine Einigung gefunden werden konnte, entschloss sich der Bund, den juristischen Weg zu beschreiten.
Einen Kommentar zu diesem bemerkenswerten Vorgang finden Sie auf meinem privaten Blog
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„Denn nichts haben wir in der Sache, um die es geht, dringender nötig als Phantasie“
Die Sache, um die es in dem neuen Buch von Rüdiger Iwan geht, ist jene seit fast 90 Jahren erfolgreiche Schulform, die sich „Phantasie“ quasi als Markenzeichen reserviert hat: die Waldorfschule. Die Diagnose „Phantasiemangel“ ist wahrscheinlich das fundamentalste und radikalste Urteil, dem sich die Waldorfschule ausgesetzt sehen kann. Aber hier wütet keineswegs ein außenstehender Kritiker, der Waldorf ausrotten will, hier schreibt ein engagierter Waldorflehrer und die drastische Schärfe seiner Diagnose resultiert nicht aus ablehnender Distanz sondern aus verantwortungsvoller Liebe zum Gegenstand: zur pädagogischen Ursprungsidee der Waldorfschule!
Rüdiger Iwan formuliert in seinem Buch „Die neue Waldorfschule“ in sachlich und fachlich fundierter Kritik all jene Enttäuschungen und Vorbehalte gegen die Entwicklung bzw. Nicht-Entwicklung der Waldorfschulen, die in mir als ein Gebräu aus unreflektierter Schülererfahrung, dumpfen Ahnungen, philosophisch abstrakten Überlegungen und zersplitterten Einblicken und Informationen seit langem rumoren. Ich möchte dieses Buch und seinen Autor dafür umarmen! Es ist eine Wohltat, seinen sachlichen Darstellungen, seinen zielsicheren Analysen und seinen Ideenreichen Konzepten zu folgen. Ein Buch, das Mut macht, das auf Zukunft hoffen lässt, das Anthroposophie als Gegenwart erleben lässt, das mir Zuversicht gibt, nicht allein zu sein mit dem Drang, nicht nur Formen von Schule sondern Schule als Form in Frage zu stellen und nach modernen Konzepten zu suchen, die Strukturen ändern und nicht nur Etiketten, die neue Lebenswelten schaffen und nicht nur bildungsbürgerliche Schutznischen.
Denn die Kritik richtet sich nicht an die Idee der Waldorfschule, sondern an die konkrete Form, in der diese Idee zur eigenen Karrikatur erstarrt ist. Iwan geißelt das unreflektierte Tradieren von starren Formen, das hilflose sich Ausliefern unter den scheinbaren Druck staatlicher Vorgaben (Dauermenetekel „Abitur“) und den Dilettantismus und die Ignoranz bei der Reflexion von Strukturen, Prozessen und Methoden sowohl im pädagogischen, didaktischen als auch im administrativen Bereich. Dabei muss er nur selten moderne wissenschaftliche Erkenntnisse oder revolutionäre Ideale als Maßstab heranziehen, es genügt meist der Vergleich mit den Ausführungen und Anregungen Rudolf Steiners, mit denen dieser seine Ideen dem Gründungskollegium zu vermitteln versuchte – offenbar schon damals ohne großen Erfolg – um zu zeigen, wo die real existierende Waldorfpädagogik feststeckt.
Anhand von exemplarischen Kochlöffeln – eine anekdotische Metapher für die unreflektierte Pflege von inhaltsentleerten Formen – zeigt Rüdiger Iwan ganz konkret, wie die revolutionären Ideen Steiners in den Waldorfschulen den angestammten Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten einer preußisch-behördlichen Schul- und Lehrermentalität und der Ideenlosigkeit eines sich selbst reproduzierenden Erfolgsmodelles zum Opfer fallen: Monatsfeier als institutionalisierte Langeweile, Verbalbeurteilung als subjektivierte Buchstabenzensur, Hausaufgaben als Vernichtung von Qualitätsansprüchen, Epochenunterricht als Scheinalternative zum Stundenplan. Er entzaubert den Nimbus dieser Parade-Waldorf-Institutionen, indem er zeigt, dass sie nur als leblose Blaupausen einer einst lebendigen und auf Entwicklung angelegten Idee fortbestehen und dass sie teilweise geradezu kontraproduktiv das am Schüler orientierte Waldorf-Ideal negieren. Er entwickelt und beschreibt aber auch Alternativen und Lösungsmodelle, die oft überraschend kreativ die scheinbar festgefahrenen Kontroversen und Antinomien transzendieren. Und er tut dies nicht als theoretischer Utopist, sondern als Pädagoge in der konkreten Praxis der Schulwirklichkeit oder anhand von realen Modellprojekten, die weit ab von der Waldorfwirklichkeit pädagogische Zukunft erfinden.
Und so doziert Iwan im zweiten, „positiven“ Teil seines Buches keineswegs über methodische Theorien, er erörtert keine didaktischen Konzepte und er analysiert weder Feldstudien noch Statistiken. Er erzählt, was bereits an einzelnen Schulen, in einzelnen Projekten, in seiner eigenen Klasse und bei einzelnen Kollegen gemacht wird. Vom Portfolio, von bewegten Klassenzimmern, von Projektunterricht, von Schülern, die in der Pause freiwillig über den Unterrichtsinhalt diskutieren, von Lehrern, die ihre Rolle als Dozent gegen die des methodischen Beraters eintauschen. Von Drittklässlern die ihren Mitschülern aus der Zweiten die selbstgebauten Häuser „verkaufen“, von Arbeitgebern und Ausbildern, die gerne auf abstrakte Zensuren verzichten und ganz wild auf konkrete Leistungsvorlagen sind, von Personalchefs großer Unternehmen, die eine erweiterte Monatsfeier nutzen, um mit möglichen Azubis über deren Arbeitsproben zu sprechen. Die Berichte sind so lebendig und die neuen Methoden – deren Vielfalt hier nicht einmal ansatzweise mitgeteilt werden kann – leuchten dem Leser so unmittelbar ein, dass die erläuternden Worte des Autors im Grund überflüssig sind. Iwan breitet weniger systematisch als exemplarisch eine Collage aus Anregungen und Ideen für „Lernen in Freiheit“ und „Lernen aus dem Leben“ aus, die nur zu lesen auch für einen ehemaligen Waldorfschüler eine wahre Erlösung sind! Ihre lebenspraktische Wahrheit ist unmittelbar sichtbar wie die ästhetische Unanzweifelbarkeit eines Gemäldes von Marc Chagall oder einer Symphonie von Beethoven.
Denn im Grunde sind es – und das ist das vernichtendste Urteil für den status quo der Waldorf- und sonstigen Schulen – denn im Grunde sind es Binsenweisheiten, auf denen die Methoden beruhen: Selbstverantwortung, Eigenkontrolle, Veranschaulichung, Feedback, Reflexion, Phantasie, Teamarbeit, Gegenseitiges lehren und lernen, Realitätsbezug, Positive Verstärkung, Motivation und so weiter und so weiter. Es braucht nur Phantasie und pädagogische Fertigkeit, sie in Lernmodelle zu konkretisieren und Mut, sie gegen die eigenen und die gesellschaftlichen Gewohnheiten und Vorurteile auf allen Ebenen durchzusetzen.
Mein Loblied mag subjektiv sein wie es will und die „neue Waldorfschule“, die Iwan als Leitbild und Zukunftsziel entwirft, mag als Konzept im Detail überzeugen oder nicht – der Gewissensfrage, die er mit der Analyse der Defizite und dem Aufzeigen realer Möglichkeiten zu einem radikalen Methodenwandel stellt, kann sich niemand mehr entziehen. Und seine Aufarbeitung des status quo und der Geschichte der Waldorfschule ist ein Meilenstein inneranthroposophischer Reflexion und Kritik und in ihrer Sachlichkeit und Präzision in diesem Bereich einzigartig. Denn die Waldorfschule steht, wie Iwan präzise diagnostiziert, an dem Scheideweg, ob sie von der alternativen Schulform, die sie (noch) ist, zu dem werden will, was sie ursprünglich sein wollte: eine Alternative zur Schule! oder ob sie auch den letzten Rest an Originalität der Anbiederung an Sachzwänge und Phantasielosigkeit opfern und zur privaten Regelschule verkommen will.
Das Buch stellt damit die alles entscheidende Frage, ob „Waldorf“ nur noch eine sich an ihrer Umgebung abschleifende, historisch irgendwie entstandene und tradierte Form ist, oder ob die originäre Idee, in der diese Institution als Alternative zur Schule ihren Ursprung hat, noch lebt und in Gegenwart und Zukunft entwicklungsfähig ist. Und so wird an diesem Buch langfristig keiner vorbei kommen, der sich ernsthaft mit dem Thema Waldorf auseinandersetzen will. „Die neue Waldorfschule“ von Rüdiger Iwan ist Pflichtlektüre für Waldorfeltern ebenso wie für jeden einzelnen Waldorflehrer. Wie diese für sich selbst die Fragen beantworten, die das Buch stellt, entscheidet über die Zukunft der Waldorfschulen.
Rüdiger Iwan: Die neue Waldorfschule. Ein Erfolgsmodell wird renoviert
Rowohlt Verlag, Hamburg 2007
ISBN 9783498032289
(lesen)
Die Sache, um die es in dem neuen Buch von Rüdiger Iwan geht, ist jene seit fast 90 Jahren erfolgreiche Schulform, die sich „Phantasie“ quasi als Markenzeichen reserviert hat: die Waldorfschule. Die Diagnose „Phantasiemangel“ ist wahrscheinlich das fundamentalste und radikalste Urteil, dem sich die Waldorfschule ausgesetzt sehen kann. Aber hier wütet keineswegs ein außenstehender Kritiker, der Waldorf ausrotten will, hier schreibt ein engagierter Waldorflehrer und die drastische Schärfe seiner Diagnose resultiert nicht aus ablehnender Distanz sondern aus verantwortungsvoller Liebe zum Gegenstand: zur pädagogischen Ursprungsidee der Waldorfschule!
Rüdiger Iwan formuliert in seinem Buch „Die neue Waldorfschule“ in sachlich und fachlich fundierter Kritik all jene Enttäuschungen und Vorbehalte gegen die Entwicklung bzw. Nicht-Entwicklung der Waldorfschulen, die in mir als ein Gebräu aus unreflektierter Schülererfahrung, dumpfen Ahnungen, philosophisch abstrakten Überlegungen und zersplitterten Einblicken und Informationen seit langem rumoren. Ich möchte dieses Buch und seinen Autor dafür umarmen! Es ist eine Wohltat, seinen sachlichen Darstellungen, seinen zielsicheren Analysen und seinen Ideenreichen Konzepten zu folgen. Ein Buch, das Mut macht, das auf Zukunft hoffen lässt, das Anthroposophie als Gegenwart erleben lässt, das mir Zuversicht gibt, nicht allein zu sein mit dem Drang, nicht nur Formen von Schule sondern Schule als Form in Frage zu stellen und nach modernen Konzepten zu suchen, die Strukturen ändern und nicht nur Etiketten, die neue Lebenswelten schaffen und nicht nur bildungsbürgerliche Schutznischen.
Denn die Kritik richtet sich nicht an die Idee der Waldorfschule, sondern an die konkrete Form, in der diese Idee zur eigenen Karrikatur erstarrt ist. Iwan geißelt das unreflektierte Tradieren von starren Formen, das hilflose sich Ausliefern unter den scheinbaren Druck staatlicher Vorgaben (Dauermenetekel „Abitur“) und den Dilettantismus und die Ignoranz bei der Reflexion von Strukturen, Prozessen und Methoden sowohl im pädagogischen, didaktischen als auch im administrativen Bereich. Dabei muss er nur selten moderne wissenschaftliche Erkenntnisse oder revolutionäre Ideale als Maßstab heranziehen, es genügt meist der Vergleich mit den Ausführungen und Anregungen Rudolf Steiners, mit denen dieser seine Ideen dem Gründungskollegium zu vermitteln versuchte – offenbar schon damals ohne großen Erfolg – um zu zeigen, wo die real existierende Waldorfpädagogik feststeckt.
Anhand von exemplarischen Kochlöffeln – eine anekdotische Metapher für die unreflektierte Pflege von inhaltsentleerten Formen – zeigt Rüdiger Iwan ganz konkret, wie die revolutionären Ideen Steiners in den Waldorfschulen den angestammten Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten einer preußisch-behördlichen Schul- und Lehrermentalität und der Ideenlosigkeit eines sich selbst reproduzierenden Erfolgsmodelles zum Opfer fallen: Monatsfeier als institutionalisierte Langeweile, Verbalbeurteilung als subjektivierte Buchstabenzensur, Hausaufgaben als Vernichtung von Qualitätsansprüchen, Epochenunterricht als Scheinalternative zum Stundenplan. Er entzaubert den Nimbus dieser Parade-Waldorf-Institutionen, indem er zeigt, dass sie nur als leblose Blaupausen einer einst lebendigen und auf Entwicklung angelegten Idee fortbestehen und dass sie teilweise geradezu kontraproduktiv das am Schüler orientierte Waldorf-Ideal negieren. Er entwickelt und beschreibt aber auch Alternativen und Lösungsmodelle, die oft überraschend kreativ die scheinbar festgefahrenen Kontroversen und Antinomien transzendieren. Und er tut dies nicht als theoretischer Utopist, sondern als Pädagoge in der konkreten Praxis der Schulwirklichkeit oder anhand von realen Modellprojekten, die weit ab von der Waldorfwirklichkeit pädagogische Zukunft erfinden.
Und so doziert Iwan im zweiten, „positiven“ Teil seines Buches keineswegs über methodische Theorien, er erörtert keine didaktischen Konzepte und er analysiert weder Feldstudien noch Statistiken. Er erzählt, was bereits an einzelnen Schulen, in einzelnen Projekten, in seiner eigenen Klasse und bei einzelnen Kollegen gemacht wird. Vom Portfolio, von bewegten Klassenzimmern, von Projektunterricht, von Schülern, die in der Pause freiwillig über den Unterrichtsinhalt diskutieren, von Lehrern, die ihre Rolle als Dozent gegen die des methodischen Beraters eintauschen. Von Drittklässlern die ihren Mitschülern aus der Zweiten die selbstgebauten Häuser „verkaufen“, von Arbeitgebern und Ausbildern, die gerne auf abstrakte Zensuren verzichten und ganz wild auf konkrete Leistungsvorlagen sind, von Personalchefs großer Unternehmen, die eine erweiterte Monatsfeier nutzen, um mit möglichen Azubis über deren Arbeitsproben zu sprechen. Die Berichte sind so lebendig und die neuen Methoden – deren Vielfalt hier nicht einmal ansatzweise mitgeteilt werden kann – leuchten dem Leser so unmittelbar ein, dass die erläuternden Worte des Autors im Grund überflüssig sind. Iwan breitet weniger systematisch als exemplarisch eine Collage aus Anregungen und Ideen für „Lernen in Freiheit“ und „Lernen aus dem Leben“ aus, die nur zu lesen auch für einen ehemaligen Waldorfschüler eine wahre Erlösung sind! Ihre lebenspraktische Wahrheit ist unmittelbar sichtbar wie die ästhetische Unanzweifelbarkeit eines Gemäldes von Marc Chagall oder einer Symphonie von Beethoven.
Denn im Grunde sind es – und das ist das vernichtendste Urteil für den status quo der Waldorf- und sonstigen Schulen – denn im Grunde sind es Binsenweisheiten, auf denen die Methoden beruhen: Selbstverantwortung, Eigenkontrolle, Veranschaulichung, Feedback, Reflexion, Phantasie, Teamarbeit, Gegenseitiges lehren und lernen, Realitätsbezug, Positive Verstärkung, Motivation und so weiter und so weiter. Es braucht nur Phantasie und pädagogische Fertigkeit, sie in Lernmodelle zu konkretisieren und Mut, sie gegen die eigenen und die gesellschaftlichen Gewohnheiten und Vorurteile auf allen Ebenen durchzusetzen.
Mein Loblied mag subjektiv sein wie es will und die „neue Waldorfschule“, die Iwan als Leitbild und Zukunftsziel entwirft, mag als Konzept im Detail überzeugen oder nicht – der Gewissensfrage, die er mit der Analyse der Defizite und dem Aufzeigen realer Möglichkeiten zu einem radikalen Methodenwandel stellt, kann sich niemand mehr entziehen. Und seine Aufarbeitung des status quo und der Geschichte der Waldorfschule ist ein Meilenstein inneranthroposophischer Reflexion und Kritik und in ihrer Sachlichkeit und Präzision in diesem Bereich einzigartig. Denn die Waldorfschule steht, wie Iwan präzise diagnostiziert, an dem Scheideweg, ob sie von der alternativen Schulform, die sie (noch) ist, zu dem werden will, was sie ursprünglich sein wollte: eine Alternative zur Schule! oder ob sie auch den letzten Rest an Originalität der Anbiederung an Sachzwänge und Phantasielosigkeit opfern und zur privaten Regelschule verkommen will.
Das Buch stellt damit die alles entscheidende Frage, ob „Waldorf“ nur noch eine sich an ihrer Umgebung abschleifende, historisch irgendwie entstandene und tradierte Form ist, oder ob die originäre Idee, in der diese Institution als Alternative zur Schule ihren Ursprung hat, noch lebt und in Gegenwart und Zukunft entwicklungsfähig ist. Und so wird an diesem Buch langfristig keiner vorbei kommen, der sich ernsthaft mit dem Thema Waldorf auseinandersetzen will. „Die neue Waldorfschule“ von Rüdiger Iwan ist Pflichtlektüre für Waldorfeltern ebenso wie für jeden einzelnen Waldorflehrer. Wie diese für sich selbst die Fragen beantworten, die das Buch stellt, entscheidet über die Zukunft der Waldorfschulen.
Rüdiger Iwan: Die neue Waldorfschule. Ein Erfolgsmodell wird renoviert
Rowohlt Verlag, Hamburg 2007
ISBN 9783498032289
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Eine anthroposophische Stellungnahme und Erörterung
In den Büchern und Vorträgen von Rudolf Steiner, die mit ca. 89.000 veröffentlichten Seiten einen nahezu einzigartigen Umfang haben, finden sich an einigen Stellen rassistische und antisemitische Aussagen. Dies ist für den Freund und Kenner von Steiners Werk eine schmerzliche aber unumgängliche Erkenntnis.
Schmerzlich ist sie, weil sich in Steiners Werk eine Fülle an Gedanken und Ideen findet, die auf Freiheit, Mitmenschlichkeit und Individualismus zielen und zu einer spirituellen Aufklärung aufrufen, die das Geistige als alle Menschen verbindendes Prinzip betrachtet, und weil es diese Ideen sind, die auch heute noch die Anthroposophie in weitesten Teilen als kulturelle Strömung maßgeblich prägen. Unumgänglich ist die Erkenntnis aber, weil diese Stellen nicht zu übersehen sind und weil ihr rassistischer Gehalt teilweise in extremem Gegensatz zu jenem freiheitlichen Gedankengut stehen, so dass selbst gute Kenner des Werkes Schwierigkeiten haben, sie zu erklären.
Jeder Anthroposoph, der Steiners Werk nicht als unanfechtbare Offenbarung mumifizieren sonder als Inspiration für eine zeitgemäße spirituelle Kultur fruchtbar machen will, muss auf diese Stellen deuten können und sie als Irrtum und Entgleisungen identifizieren. Nicht um Steiner pauschal zu verurteilen, sondern weil der Respekt vor ihm es erfordert, diese Entgleisungen sachlich einzuordnen, statt zu versuchen, sie zu leugnen, sie schönzureden oder sie mit den waghalsigsten Spitzfindigkeiten zu relativieren oder gar zu humanistischem Gedankengut zu erklären. Denn nur so kann vermieden werden, dass sich von diesen Stellen ein giftiger Vorbehalt auf das gesamte Werk Steiners ausbreitet, der jeden noch so unschuldigen Gedanken unter Verdacht geraten lässt, einer rassistischen Ideologie vorgeschaltet zu sein.
Dazu ist es aber unumgänglich, den systematischen Zusammenhang der rassistischen Passagen mit den anthroposophischen Kernideen zu erörtern. Denn auch wenn diese Passagen zu den Randbereichen des Werkes Rudolf Steiners zählen, so haben sie dennoch eine stringente Anbindung an seinen Kern. Und weil sie auch heute noch immer unkritisch und unreflektiert als Teil der Anthroposophie hingenommen und teilweise sogar gelehrt werden, zieht die anthroposophische Bewegung ein ganzes Spektrum an zweifelhaften Gestalten und Positionen mit sich, deren Gedankengut von naivem kulturchauvinistischem Eurozentrismus bis zu offensiv rassisstischen und antisemitischen Verschwörungstheorien reicht.
(lesen)
In den Büchern und Vorträgen von Rudolf Steiner, die mit ca. 89.000 veröffentlichten Seiten einen nahezu einzigartigen Umfang haben, finden sich an einigen Stellen rassistische und antisemitische Aussagen. Dies ist für den Freund und Kenner von Steiners Werk eine schmerzliche aber unumgängliche Erkenntnis.
Schmerzlich ist sie, weil sich in Steiners Werk eine Fülle an Gedanken und Ideen findet, die auf Freiheit, Mitmenschlichkeit und Individualismus zielen und zu einer spirituellen Aufklärung aufrufen, die das Geistige als alle Menschen verbindendes Prinzip betrachtet, und weil es diese Ideen sind, die auch heute noch die Anthroposophie in weitesten Teilen als kulturelle Strömung maßgeblich prägen. Unumgänglich ist die Erkenntnis aber, weil diese Stellen nicht zu übersehen sind und weil ihr rassistischer Gehalt teilweise in extremem Gegensatz zu jenem freiheitlichen Gedankengut stehen, so dass selbst gute Kenner des Werkes Schwierigkeiten haben, sie zu erklären.
Jeder Anthroposoph, der Steiners Werk nicht als unanfechtbare Offenbarung mumifizieren sonder als Inspiration für eine zeitgemäße spirituelle Kultur fruchtbar machen will, muss auf diese Stellen deuten können und sie als Irrtum und Entgleisungen identifizieren. Nicht um Steiner pauschal zu verurteilen, sondern weil der Respekt vor ihm es erfordert, diese Entgleisungen sachlich einzuordnen, statt zu versuchen, sie zu leugnen, sie schönzureden oder sie mit den waghalsigsten Spitzfindigkeiten zu relativieren oder gar zu humanistischem Gedankengut zu erklären. Denn nur so kann vermieden werden, dass sich von diesen Stellen ein giftiger Vorbehalt auf das gesamte Werk Steiners ausbreitet, der jeden noch so unschuldigen Gedanken unter Verdacht geraten lässt, einer rassistischen Ideologie vorgeschaltet zu sein.
Dazu ist es aber unumgänglich, den systematischen Zusammenhang der rassistischen Passagen mit den anthroposophischen Kernideen zu erörtern. Denn auch wenn diese Passagen zu den Randbereichen des Werkes Rudolf Steiners zählen, so haben sie dennoch eine stringente Anbindung an seinen Kern. Und weil sie auch heute noch immer unkritisch und unreflektiert als Teil der Anthroposophie hingenommen und teilweise sogar gelehrt werden, zieht die anthroposophische Bewegung ein ganzes Spektrum an zweifelhaften Gestalten und Positionen mit sich, deren Gedankengut von naivem kulturchauvinistischem Eurozentrismus bis zu offensiv rassisstischen und antisemitischen Verschwörungstheorien reicht.
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Entsprechend wenig aussagekräftig und nur von exemplarischem Wert sind demnach auch die drei Steiner-Werke, die zwischen anderen esoterischen Werken weitestgehend undokumentiert präsentiert werden. Bemerkenswert ist allenfalls, dass Steiner überhaupt auf einer bedeutenden nichtanthroposophischen Veranstaltung in einem neutralen Kontext gezeigt wird. Leider ist bei aller Freude an den vertrauten Formen das künstlerische Werk Steiners nach meinem Dafürhalten nicht derjenige Teil seiner Arbeit, in dem sein Potential zu einem bedeutenden kulturellen Beitrag wirklich zur Entfaltung kommt. Es bleibt zu hoffen, dass sein Werk auch auf jenen Gebieten irgendwann den Weg in den etablierten Kontext unseres Kulturlebens findet.
Die miserable Qualität der Bilder bitte ich zu entschuldigen. Sie wurden mit dem Telefon hergestellt. Da nicht jeder es kennt der Hinweis, dass das Goetheanum auf dem dritten Bild als Modell rechts unten zu sehen ist. Das große Bild an der Wand zeigt etwas anderes (evtl. den Entwurf des dritten Goetheanums im Ätherischen...?)
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Der Autor, Musiker und Filmemacher Rüdiger Sünner aus Berlin über seinen neuen Film "Abenteuer Anthroposophie":
DVD "Abenteuer Anthroposophie" von Rüdiger Sünner online bestellen:
» Info3 Shop
» absolut Medien
» Päd. Forschungsstelle beim BdfW
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Viele kennen die Waldorfschulen, aber nur wenige wissen etwas über das Leben und Werk von Rudolf Steiner (1861-1925), der sie 1919 gegründet hat.
Wie sah das Denken dieses Mannes aus, der in den letzten hundert Jahren massgebliche Impulse für Pädagogik, Landwirtschaft, Medizin, Wirtschaft, Naturwissenschaft, Kunst und Architektur gegeben hat?
Was ist Anthroposophie und wie wirkt sie heute in die Welt hinaus?
Wir besuchen wichtige Stationen aus Steiners Biographie (Niederösterreich, Wien, Weimar, das Goetheanum in Dornach), Waldorfschulen in Deutschland und Afrika sowie die anthroposophisch orientierte Sekem-Farm in Ägypten.
Anhänger und Kritiker von Rudolf Steiner kommen zu Wort. Ein ausführliches Porträt des vielseitigsten und vielleicht umstrittensten spirituellen Denkers des 20. Jahrhunderts.
DVD "Abenteuer Anthroposophie" von Rüdiger Sünner online bestellen:
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» Päd. Forschungsstelle beim BdfW
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Ich hatte hier ursprünglich einen Beitrag zitiert, der in der OpenSphere zur Veröffentlichung eingetragen wurde und in dem ein Leser mich nach Informationen zur Affinität Rudolf Steiners zu Eschenbachs Parzival fragte. Ich hatte diesen Beitrag kommentiert, weil er prototypisch war für eine Vielzahl von Anfragen, die ich meist per E-Mail bekomme und in denen ich völlig pauschal und allgemein um Informationen zu Rudolf Steiner, zur Waldorfpädagogik oder zu anderen anthroposophischen Themen gebeten werde. Meist sind es Studenten oder Schüler, die eine Arbeit oder ein Referat vorbereiten über ein Thema, von dem sie offenbar so wenig Ahnung haben, dass sie noch nicht einmal in der Lage sind, sinnvolle Fragen zu stellen. Einem Schüler will ich das ja noch nachsehen, aber wie kann man so studieren? Der eingangs erwähnte Autor kannte noch nicht einmal die korrekte Schreibweise von Steiners Vornamen.
Der Autor war nun über meinen Kommentar nicht wirklich erfreut. Dies tat er in zwei weiteren öffentlichen OpenSphere-Enträgen kund, die ich auch sofort frei gab. Allerdings habe ich sie zu Kommentaren zu diesem Eintrag gemacht, damit sie für den Leser im thematischen Zusammenhang zu lesen waren. Kurz darauf ereilte mich eine E-Mail des Autors, in der er mir mit seinem Rechtsanwalt und einer Klage drohte, wenn ich seine Einträge, die ich angeblich gegen seinen Willen veröffentlicht hätte, nicht sofort löschen würde. Außerdem bezichtigte er mich der Beleidigung und Verleumdung, ohne hierzu aber konkrete Angaben zu machen.
Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, warum man Beiträge in ein öffentliches Forum stellt, wenn man ihre Veröffentlichung nicht wünscht, sind Menschen, die beim ersten Missverständnis sofort mit Anwalt und Gericht drohen, genau jene Art von Gesprächspartner, auf die ich mittlerweile gerne verzichte. Deshalb habe ich die Beiträge auch umgehend gelöscht, wenngleich ich nicht sicher bin, ob ich dazu überhaupt verpflichtet bin. Nicht nur weil ich durch das Posten vom Autor doch irgend eine Art von Nutzungsrecht erhalten haben muss, sondern auch weil ich überhaupt nicht weiß, ob derjenige, der die Mail geschrieben hat auch derjenige ist, der gepostet hatte. Falls da jemand fachlichen Rat hat, freue ich mich über jede Information. Ich würde dem geneigten Leser ja gerne die einzelnen Inhalte im Original dokumentieren, aber das kann ich nicht, weil ich sie ja löschen musste.
Nun, das war nun nicht dasjenige Erlebnis, von dem ich ursprünglich hier berichten wollte, aber es ist gleichwohl ein typisches Webmaster-Erlebnis. Um Verständnis muss ich bitten, dass die Kommentare zu diesem Beitrag nun natürlich etwas unzusammenhängend erscheinen, weil sie sich auf einen ganz anderen Text beziehen.
(lesen)
Der Autor war nun über meinen Kommentar nicht wirklich erfreut. Dies tat er in zwei weiteren öffentlichen OpenSphere-Enträgen kund, die ich auch sofort frei gab. Allerdings habe ich sie zu Kommentaren zu diesem Eintrag gemacht, damit sie für den Leser im thematischen Zusammenhang zu lesen waren. Kurz darauf ereilte mich eine E-Mail des Autors, in der er mir mit seinem Rechtsanwalt und einer Klage drohte, wenn ich seine Einträge, die ich angeblich gegen seinen Willen veröffentlicht hätte, nicht sofort löschen würde. Außerdem bezichtigte er mich der Beleidigung und Verleumdung, ohne hierzu aber konkrete Angaben zu machen.
Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, warum man Beiträge in ein öffentliches Forum stellt, wenn man ihre Veröffentlichung nicht wünscht, sind Menschen, die beim ersten Missverständnis sofort mit Anwalt und Gericht drohen, genau jene Art von Gesprächspartner, auf die ich mittlerweile gerne verzichte. Deshalb habe ich die Beiträge auch umgehend gelöscht, wenngleich ich nicht sicher bin, ob ich dazu überhaupt verpflichtet bin. Nicht nur weil ich durch das Posten vom Autor doch irgend eine Art von Nutzungsrecht erhalten haben muss, sondern auch weil ich überhaupt nicht weiß, ob derjenige, der die Mail geschrieben hat auch derjenige ist, der gepostet hatte. Falls da jemand fachlichen Rat hat, freue ich mich über jede Information. Ich würde dem geneigten Leser ja gerne die einzelnen Inhalte im Original dokumentieren, aber das kann ich nicht, weil ich sie ja löschen musste.
Nun, das war nun nicht dasjenige Erlebnis, von dem ich ursprünglich hier berichten wollte, aber es ist gleichwohl ein typisches Webmaster-Erlebnis. Um Verständnis muss ich bitten, dass die Kommentare zu diesem Beitrag nun natürlich etwas unzusammenhängend erscheinen, weil sie sich auf einen ganz anderen Text beziehen.
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Der Sinn des Lebens
Dies ist ein User-Eintrag in OpenSphere! (Was ist OpenSphere?)
Sunday, April 13. 2008, 06:23 PM
Der Sinn des Lebens - Das Sein als die Frucht des verstehens
Eine der Wohl bedeutendsten Fragen der Menschheit ist die nach dem Sinn des Lebens. Vor allem in den Zeiten der Trauer und des Leidens offenbart sich im Menschen meist der Zustand der ihn zu tieferen Erkenntnissen anregt. Der ihn fragen
lässt nach dem Sinn des ganzen. Nach dem Zweck des Leidens und der Trauer. Er wird sich bewusst dessen wie viel er eigentlich über sein Dasein weiß. Und dies ist schon mal einer der Gründe. Bei dem um Erkenntnis strebenden greift dieses Nachfragen sogar noch tiefer. Irgendwann in seiner Entwicklung wird er nicht nur mehr nach dem Sinn des Leidens und der Trauer fragen sondern auch nach dem der Freude und des Glücklichseins. Er wird erkennen dass das eine und das andere Hand in Hand geht bei der Menschenentwicklung. Möchte man also den Sinn des Lebens hinterfragen, so sollte man nicht nur von seinem eigenen Standpunkt ausgehen sondern man muss hoch am Berge stehen und hinab blicken in das Tal der Menschenentwicklung. Wie man ein Bild aus geraumer Entfernung betrachtet so muss man auf das Bild der Menschheit blicken damit es nicht als ein trübes erscheint. Wollen wir aber den Sinn der Menschenentwicklung verstehen, so müssen wir aber auch auf uns selber herab blicken. Was bedeutet wir müssen uns unserem Innersten zuwenden. Und gerade hier liegt das Problem für das Verständnis des Seins. Das Problem das sich der Mensch immer weiter seiner Natur entfremdet. Der Mensch möchte die Gewissheit. Er Akzeptiert keine Spekulationen oder den unsicheren Glauben an das was er eventuell als Sinnhaftigkeit bezeichnet. Diese stillen sein Verlangen nach dem Verstehen nicht. Doch diese Gewissheit kann ihm niemand geben als er selbst. Er kann hie und da ein wenig wissenswertes erhaschen was ihm Anregungen bietet, aber verstehen kann er es nur selber. Und ein paar dieser Anregungen möchte ich hier aufbringen, damit der Mensch eventuell ein Stück weiter kommt mit seinem Puzzle. Denn genauso verhält es sich mit der Erkenntnis. Stück für Stück setzt sie sich zusammen bis sie sich als ein ganzes Offenbart. Im Zuge dieses Beitrages wird der Leser früher oder später zur Erkenntnis gelangen das wir wenn wir vom Sinn des Lebens sprechen nicht nur von Unserem eigenen Dasein sprechen dürfen, wohl eher aber von dem Aller. Also nicht nur im Sinne der Menschenentwicklung sondern vor allem im Sinne der Menschheitsentwicklung. In wie fern sich dies Bewahrheitet wird der Leser im Verlauf des hier dargereichten sicherlich selber Beurteilen können. Blicken wir auf den Menschen, auf dessen Wesen, so sehen wir eine Unzahl von Verschiedenheiten die den einen vom anderen unterscheiden. Jeder Mensch für sich ist etwas Besonderes. Somit hat jeder Mensch etwas was er mit allen anderen teilt, er aber dennoch für sich alleine hat. Und damit meine ich jetzt nicht
Charaktereigenschaften oder diverse Fähigkeiten. Nein, ich spreche hier vom Ich des Menschen. Das Ich ist etwas sehr tief liegendes. Niemand anderes kann Ich sein.
Demnach ist das Ich etwas was niemand anderer hat außer einem selbst und doch
besitzt es jeder andere auch. Dem einen oder anderen Leser dürfte schon klar
geworden sein was ich damit zum Ausdruck bringen möchte. Nämlich die Verbundenheit der Menschen durch ihr innerstes Wesen. Egal wie sehr wir uns auch bekriegen, uns hassen, aber auch lieben und schätzen. Im innersten sind wir alle gleich. Gemeinsam tragen wir von der Quelle aus das Wasser in alle Richtungen bis wir uns irgendwann im Meer vereinen. Und in diesem Sinne müssen wir denken, wenn wir über den Sinn des Lebens sprechen. Dies ist die Grundlage ohne die wir dem verstehen des ganzen uns nur schwer nähern können. Das Fragen nach dem Warum und dem Wieso in den Zeiten des Leidens sollte man eher als eine Momentane Begebenheit ansehen. Sowie man sich erst Gedanken um seine Gesundheit macht, wenn man mit Krankheit Konfrontiert wird, so blicke man auf das Fragen nach dem Sinn in den Zeiten von Schmerz und Pein. Schmerz und Kummer sind vergänglich. So Qualvoll das Leben einem manchmal auch erscheinen mag. Alles hat seinen Sinn und seine Zweckmäßigkeit. Alles ist so wie es sein muss. Wir lassen uns oft nur treiben von dem Gefühl der Trauer und der Unbeholfenheit. Wir fallen um wieder aufstehen zu können, und mit jedem Fall bekommen wir mehr Boden unter den Füssen. Gewiss wird dies dem einen oder anderen nicht genügen. Nicht jeder wird eine solche Denkweise befürworten. Muss er auch nicht. Jedem das seine. Es wird die Zeit kommen da wird auch der zynischste Mensch eine gewisse
Sinnhaftigkeit darin erblicken. Nicht nur weil diese Denkweise Früchte trägt sondern
vor allem weil er im Grunde genauso ist wie all diejenigen Menschen die in einer solchen Denkweise bereits die Früchte wahrnehmen. Dem einen schmecken Äpfel besser dem andern die Kirschen, aber eines haben sie alle gemeinsam. Sie Ernten die Früchte. Und einen Baum der Früchte trägt fällt man nicht. Darum lasse man sich niemals abbringen von seinem Glauben. Stets Prüfe und hinterfrage man, nur so wird
man erkennen was im Leben wirklich brauchbar ist und was nicht. Man könnte das
Fass drehen und wenden wie man will, auf diese Gleichheit den Menschen betreffend würde man immer wieder zurückfallen. Womit wir schon mal die erste Frucht gepflückt hätten. Da das fragen nach dem warum in vielen Fällen ein eher Vergängliches fragen ist müssen wir davon ausgehen das es mit diesem Nachfragen etwas viel tiefsinnigeres auf sich hat. Warum fragen wir nach dem Sinn
des Ganzen? Im Grunde genommen können wir hier von Egoismus sprechen. Und zwar in dem Sinne was Egoismus wirklich ist. Ich spreche hier jetzt nicht von dem Oberflächlichen, was wir im Allgemeinen darunter verstehen, sondern von dem
Egoismus als ein Wesen selbst. Sehr vieles entzieht sich dem Betrachter, wenn er
den Egoismus nur an seiner Oberfläche betrachtet. Wir müssen lernen die Dinge zu
durchblicken. Zu sehen was sich hinter dem ganzen verbirgt. Nur so können wir uns
dem Ziel sicher nähern. Dem Ziel zu verstehen die Sinnhaftigkeit im werden des
Menschen. Wer den anderen als einen Egoisten bezeichnet zeigt dem nachdenklichen meist bloß an welchem Standpunkt des Durchblickens er steht.
Versuchen sie doch mal in Egoismus auch das Gute zu sehen. So können sie, wenn sie jemanden als Feigling bezeichnen, wenn er sich vor etwas Fürchtet, in ihm diesen
Egoismus sehen als eine Art Schutzfunktion. Einem Gesunden Egoismus der den Menschen davor bewahrt sich selbst zu Schaden. Sprechen wir also von Angst so sprechen wir gleichzeitig von Egoismus. Und dem Worte Egoismus zu folge sprechen wir wieder von dem Ich, das wir alle gemeinsam haben. So müssen wir denken lernen. Wir müssen lernen zu verstehen bevor wir über unser Gleichnis
Urteilen. So mancher dürfte schon verstanden haben was ich am Anfang damit
meinte, als ich sagte dass wir nicht nur von unserer eigenen Entwicklung sprechen
dürfen, sondern viel eher im Sinne Aller. Dem Ich nützt es nichts, wenn es alleine am
Ziel auf den Rest der Menschheit wartet. Ein Ich alleine füllt dieses vorhin erwähnte
Meer nicht. Sie sehen jetzt warum man in diesem Sinne nicht nur von seiner eigenen
Entwicklung sprechen kann. Da wir alle, die wir aus der Quelle des Lebens entsprungen sind uns als ein ganzes wieder vereinen müssen, um diese leere im Meer zu füllen. Wer sich in seinem Leben die Aufgabe gestellt hat die Kräfte zu beherrschen, oder nach Erkenntnis zu streben, der wird bald erkennen das dies alles vergeblich ist, teilt er es nicht mit seines gleichen. Trägt er nicht bei zur Menschenentwicklung. Der um Erkenntis strebende wird stets darnach trachten seinem Mitmenschen,je nach seinem Auffassungsvermögen, in seiner Entwicklung weiter zu helfen. Entsprechend der Polaritäten wird er sich sehen als eine Art Werkzeug, durch das er mit arbeitet in der Entwicklung der Menschheit. Und mit diesen Augen, durch die ich sie jetzt habe Blicken lassen, sollte man dem verstehen Schritt für Schritt näher treten. Gewiss ließe sich noch mehr sagen, aber das vorher erwähnte sollte genügen und einen jeden ernsthaft um Erkenntnis strebenden Menschen dazu anzuregen sich selber tiefere Einblicke zu verschaffen. Auf das er viele Früchte erntet.
lässt nach dem Sinn des ganzen. Nach dem Zweck des Leidens und der Trauer. Er wird sich bewusst dessen wie viel er eigentlich über sein Dasein weiß. Und dies ist schon mal einer der Gründe. Bei dem um Erkenntnis strebenden greift dieses Nachfragen sogar noch tiefer. Irgendwann in seiner Entwicklung wird er nicht nur mehr nach dem Sinn des Leidens und der Trauer fragen sondern auch nach dem der Freude und des Glücklichseins. Er wird erkennen dass das eine und das andere Hand in Hand geht bei der Menschenentwicklung. Möchte man also den Sinn des Lebens hinterfragen, so sollte man nicht nur von seinem eigenen Standpunkt ausgehen sondern man muss hoch am Berge stehen und hinab blicken in das Tal der Menschenentwicklung. Wie man ein Bild aus geraumer Entfernung betrachtet so muss man auf das Bild der Menschheit blicken damit es nicht als ein trübes erscheint. Wollen wir aber den Sinn der Menschenentwicklung verstehen, so müssen wir aber auch auf uns selber herab blicken. Was bedeutet wir müssen uns unserem Innersten zuwenden. Und gerade hier liegt das Problem für das Verständnis des Seins. Das Problem das sich der Mensch immer weiter seiner Natur entfremdet. Der Mensch möchte die Gewissheit. Er Akzeptiert keine Spekulationen oder den unsicheren Glauben an das was er eventuell als Sinnhaftigkeit bezeichnet. Diese stillen sein Verlangen nach dem Verstehen nicht. Doch diese Gewissheit kann ihm niemand geben als er selbst. Er kann hie und da ein wenig wissenswertes erhaschen was ihm Anregungen bietet, aber verstehen kann er es nur selber. Und ein paar dieser Anregungen möchte ich hier aufbringen, damit der Mensch eventuell ein Stück weiter kommt mit seinem Puzzle. Denn genauso verhält es sich mit der Erkenntnis. Stück für Stück setzt sie sich zusammen bis sie sich als ein ganzes Offenbart. Im Zuge dieses Beitrages wird der Leser früher oder später zur Erkenntnis gelangen das wir wenn wir vom Sinn des Lebens sprechen nicht nur von Unserem eigenen Dasein sprechen dürfen, wohl eher aber von dem Aller. Also nicht nur im Sinne der Menschenentwicklung sondern vor allem im Sinne der Menschheitsentwicklung. In wie fern sich dies Bewahrheitet wird der Leser im Verlauf des hier dargereichten sicherlich selber Beurteilen können. Blicken wir auf den Menschen, auf dessen Wesen, so sehen wir eine Unzahl von Verschiedenheiten die den einen vom anderen unterscheiden. Jeder Mensch für sich ist etwas Besonderes. Somit hat jeder Mensch etwas was er mit allen anderen teilt, er aber dennoch für sich alleine hat. Und damit meine ich jetzt nicht
Charaktereigenschaften oder diverse Fähigkeiten. Nein, ich spreche hier vom Ich des Menschen. Das Ich ist etwas sehr tief liegendes. Niemand anderes kann Ich sein.
Demnach ist das Ich etwas was niemand anderer hat außer einem selbst und doch
besitzt es jeder andere auch. Dem einen oder anderen Leser dürfte schon klar
geworden sein was ich damit zum Ausdruck bringen möchte. Nämlich die Verbundenheit der Menschen durch ihr innerstes Wesen. Egal wie sehr wir uns auch bekriegen, uns hassen, aber auch lieben und schätzen. Im innersten sind wir alle gleich. Gemeinsam tragen wir von der Quelle aus das Wasser in alle Richtungen bis wir uns irgendwann im Meer vereinen. Und in diesem Sinne müssen wir denken, wenn wir über den Sinn des Lebens sprechen. Dies ist die Grundlage ohne die wir dem verstehen des ganzen uns nur schwer nähern können. Das Fragen nach dem Warum und dem Wieso in den Zeiten des Leidens sollte man eher als eine Momentane Begebenheit ansehen. Sowie man sich erst Gedanken um seine Gesundheit macht, wenn man mit Krankheit Konfrontiert wird, so blicke man auf das Fragen nach dem Sinn in den Zeiten von Schmerz und Pein. Schmerz und Kummer sind vergänglich. So Qualvoll das Leben einem manchmal auch erscheinen mag. Alles hat seinen Sinn und seine Zweckmäßigkeit. Alles ist so wie es sein muss. Wir lassen uns oft nur treiben von dem Gefühl der Trauer und der Unbeholfenheit. Wir fallen um wieder aufstehen zu können, und mit jedem Fall bekommen wir mehr Boden unter den Füssen. Gewiss wird dies dem einen oder anderen nicht genügen. Nicht jeder wird eine solche Denkweise befürworten. Muss er auch nicht. Jedem das seine. Es wird die Zeit kommen da wird auch der zynischste Mensch eine gewisse
Sinnhaftigkeit darin erblicken. Nicht nur weil diese Denkweise Früchte trägt sondern
vor allem weil er im Grunde genauso ist wie all diejenigen Menschen die in einer solchen Denkweise bereits die Früchte wahrnehmen. Dem einen schmecken Äpfel besser dem andern die Kirschen, aber eines haben sie alle gemeinsam. Sie Ernten die Früchte. Und einen Baum der Früchte trägt fällt man nicht. Darum lasse man sich niemals abbringen von seinem Glauben. Stets Prüfe und hinterfrage man, nur so wird
man erkennen was im Leben wirklich brauchbar ist und was nicht. Man könnte das
Fass drehen und wenden wie man will, auf diese Gleichheit den Menschen betreffend würde man immer wieder zurückfallen. Womit wir schon mal die erste Frucht gepflückt hätten. Da das fragen nach dem warum in vielen Fällen ein eher Vergängliches fragen ist müssen wir davon ausgehen das es mit diesem Nachfragen etwas viel tiefsinnigeres auf sich hat. Warum fragen wir nach dem Sinn
des Ganzen? Im Grunde genommen können wir hier von Egoismus sprechen. Und zwar in dem Sinne was Egoismus wirklich ist. Ich spreche hier jetzt nicht von dem Oberflächlichen, was wir im Allgemeinen darunter verstehen, sondern von dem
Egoismus als ein Wesen selbst. Sehr vieles entzieht sich dem Betrachter, wenn er
den Egoismus nur an seiner Oberfläche betrachtet. Wir müssen lernen die Dinge zu
durchblicken. Zu sehen was sich hinter dem ganzen verbirgt. Nur so können wir uns
dem Ziel sicher nähern. Dem Ziel zu verstehen die Sinnhaftigkeit im werden des
Menschen. Wer den anderen als einen Egoisten bezeichnet zeigt dem nachdenklichen meist bloß an welchem Standpunkt des Durchblickens er steht.
Versuchen sie doch mal in Egoismus auch das Gute zu sehen. So können sie, wenn sie jemanden als Feigling bezeichnen, wenn er sich vor etwas Fürchtet, in ihm diesen
Egoismus sehen als eine Art Schutzfunktion. Einem Gesunden Egoismus der den Menschen davor bewahrt sich selbst zu Schaden. Sprechen wir also von Angst so sprechen wir gleichzeitig von Egoismus. Und dem Worte Egoismus zu folge sprechen wir wieder von dem Ich, das wir alle gemeinsam haben. So müssen wir denken lernen. Wir müssen lernen zu verstehen bevor wir über unser Gleichnis
Urteilen. So mancher dürfte schon verstanden haben was ich am Anfang damit
meinte, als ich sagte dass wir nicht nur von unserer eigenen Entwicklung sprechen
dürfen, sondern viel eher im Sinne Aller. Dem Ich nützt es nichts, wenn es alleine am
Ziel auf den Rest der Menschheit wartet. Ein Ich alleine füllt dieses vorhin erwähnte
Meer nicht. Sie sehen jetzt warum man in diesem Sinne nicht nur von seiner eigenen
Entwicklung sprechen kann. Da wir alle, die wir aus der Quelle des Lebens entsprungen sind uns als ein ganzes wieder vereinen müssen, um diese leere im Meer zu füllen. Wer sich in seinem Leben die Aufgabe gestellt hat die Kräfte zu beherrschen, oder nach Erkenntnis zu streben, der wird bald erkennen das dies alles vergeblich ist, teilt er es nicht mit seines gleichen. Trägt er nicht bei zur Menschenentwicklung. Der um Erkenntis strebende wird stets darnach trachten seinem Mitmenschen,je nach seinem Auffassungsvermögen, in seiner Entwicklung weiter zu helfen. Entsprechend der Polaritäten wird er sich sehen als eine Art Werkzeug, durch das er mit arbeitet in der Entwicklung der Menschheit. Und mit diesen Augen, durch die ich sie jetzt habe Blicken lassen, sollte man dem verstehen Schritt für Schritt näher treten. Gewiss ließe sich noch mehr sagen, aber das vorher erwähnte sollte genügen und einen jeden ernsthaft um Erkenntnis strebenden Menschen dazu anzuregen sich selber tiefere Einblicke zu verschaffen. Auf das er viele Früchte erntet.
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Steiner hat gesagt...
Impfung wird keinem Menschen schaden, welcher nach der Impfung im späteren Leben eine spirituelle Erziehung erhält.
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Eine persönliche Empfehlung für die weitere Reise im Internet:
» Anarchosophia
"The Anthropop Strikes Back" by Tarjei Straume
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