Die Rudolf Steiner Story
Dies ist ein User-Eintrag in OpenSphere! (Was ist OpenSphere?)
Friday, December 19. 2008, 07:49 AM
Comments
Display comments as
(Linear | Threaded)
Warum immer aus zweiter Hand lesen? Rudolf Steiner hat selbst so viel geschrieben, dass ein Leben nicht ausreicht, sich damit zu beschäftigen.
Karl Marx auch! Es ist die Vielfalt der Perspektiven, die den Horizont vom Tunnelblick zum Panorama erweitert
Wenn ich Rudolf Steiner nicht aus zweiter Hand lesen will, dann auch nicht Karl Marx. Also in der Vielfalt der Perspektiven doch dann das Original...Von einem Tunnelblick habe ich zu keinem Zeitpunkt gesprochen. Warum wird er hier eingeführt? Handel es sich um eine ernsthafte Erwiderung oder um Rechthaberei übelster Sorte?
Vom Tunnelblick haben Sie nicht gesprochen, aber Sie nehmen ihn - meiner Meinung nach - ein, wenn Sie das Buch von Lachmann so ohne weiteres als Lektüre "aus zweiter Hand" bezeichnen (womöglich auch noch ohne es gelesen zu haben?) und Steiner lebenslänglich verordnen. Man kann bei Steiner sehr viel lesen, aber eines kann man bei Steiner nicht lesen: die Außenperspektive auf Steiner. Und insofern ist eben Lachmann keine zweite, sondern eine erste Hand. Wer diese Außenperspektive für überflüssig und Bücher über Steiner eo ipso für Sekundärliteratur hält, der muss sich schon auch mal mit der Einführung von Begriffen wie "Tunnelblick" arrangieren.
Und dass "immer aus zweiter Hand" nur eine polemische Unterstellung ist, hielt ich nicht für erwähnenswert. Man kann natürlich auch Steiner UND Lachmann lesen. Darauf zielte mein Verweis auf die Vielfalt ab. Das mögen Sie für eine ernsthafte Erwiderung oder üble Sorte halten, das bleibt ganz Ihnen überlassen.
Meinen Sie wirklich, dass das Buch von Lachmann ein Originalwerk Rudolf Steiners ist? Ansonsten könnten Sie mir nicht unterstellen, dass ich mit einem Tunnenblick an die Sache gehe. Aus zweiter Hand bedeutet ja nur, dass es sich an ein Orginal anlehnt oder aus dem Original Einiges herausnimmt und interpretiert. Das ist ja nicht schlecht, dies zu tun. Das Buch wird sicherlich seine Leser finden und über die Wirkung des Buches ist auch nichts von mir gesagt. Ich habe überhaupt nichts gegen die Schrift vorgebracht. Ich habe auch nichts "verordnet". Ich habe lediglich meine Ansicht geäußert, dass ich das Original besser finde, weil ich die Ideen von demjenigen lese, der sie gehabt hat. Es wundert mich, dass ich sofort kategorisiert mit Unterstellungen eingedeckt und einer bestimmten Ecke zugeordnet werde. Gab es da nicht auch in besagtem Werk etwas über Vorurteilslosigkeit? Gut diese kann man sicherlich auch an anderer Stelle üben.
Es lässt sich doch nicht leugnen, dass ein Außenblick auf Rudolf Steiner lediglich eine Hilfestellung zu einem eigenen Urteil darstellen kann und dass jeder dieser Blicke wieder andere Aspekte einschließen kann. Es liegt unmittelbar auf der Hand, dass ein Außenblick kein Eintauchen in die Anthroposophie sein kann, außer man nähme an, Anthroposophie gäbe es auch ohne die vielen Vorträge und Schriften Rudolf Steiners, was durchaus möglich wäre.
Mit dem Lesen der Originalschriften sind auch noch andere Wirkungen verbunden.
Der Mensch ist außerdem frei, zu lesen was er für richtig hält. Der Hinweis am Kopf der Beiträge hat mit einer Verordnung nichts zu tun, er versteht sich lediglich als Äußerung.
Auch die Schriften Rudolf Steiners sind lediglich eine Hilfestellung zu einem eigenen Urteil. Dass man nur durch die Vorträge und Schriften Rudolf Steiners in die Anthroposophie eintauchen könne, ist ein unbegründetes Vorurteil. Ich ziehe sogar aus eigener Erfahrung den Schluss, dass insbesondere die Vorträge diesem Eintauchen sogar geradezu hinderlich sein können, weil sie ein Eingetauchtsein vorgaukeln, wo noch nicht einmal die Umkleidekabine betreten ist... Eine erfrischende Außenperspektive wie die von Lachmann kann da sehr hilfreich sein.
Im Vergleich zu Steiners Buch "Die Rosenkreuzer" in den späteren Auflagen muß ich sagen , daß mir seine original Bücher wichtiger sind und authentischer wie die Auslegung seiner Werke .
Es ist dasselbe wie mit Busch , der die Liebfrauenkirche in Amerika "original getreu" hat wieder aufbauen lassen . Jeder Moment ist unwiederholbar >> selbst für den , der ihn erlebt hat . Deswegen sollten wir Allen , auch Rudolf Steiner dankbar sein , daß sie ihre Momente aufgeschrieben haben , damit wir daraus lernen oder wie bei Rudolf Steiner nicht an unserem Verstand zweifeln .
Ingeborg Herweg
Einen wunderschönen Guten Tag,
ich studiere Sozialwissenschaften und schreibe momentan an einer Arbeit über Waldorfpädagogik. In diesem Zusammenhang bin ich auf Anthroposophie und Rudolf Steiner gestoßen. Da seine Werke für mich recht kompliziert wirken, wollte ich mich in diesem Forum erkundigen, ob jemand eventuell geeignete Sekundärliteratur empfehlen kann. Für Hinweise bin ich sehr dankbar. Tamara
Ich kann Ihnen folgende Sekundärliteratur empfehlen:
Walther Bühler:
"Anthroposophie als Forderung unserer Zeit"
Novalis Verlag, 1987 ISBN 3-7214-0589-7
Das Buch ist leichter lesbar und wesentliche Aspekte aus Rudolf Steiners Werk.
Ich werde mir das Buch auch mal kaufen... zu meiner persönlichen Schande hab ich bisher ncihts von ihm gehört bzw gelesen
Ich lebe seit 3 jahren in Paraguay und habe es leider nicht geschafft mir die Werke von Herrn R.Steiner zu besorgen. Habe viele Hinweise auf ihn durch die Werke von Alexa Kriele " wie im Himmel so auf Erden" bekommen. Die Antwort der Engel war bezüglich auf Themen die Herr Steiner bereits ausführlich geschildert hatte: Schauen sie bei Steiner nach, der hat alles dazu gesagt.
Ich freue mich über jeden Beitrag, den ich im Internet über R.Steiner finden kann. Hat einer Empfelungen für mich? Danke
Ich persönlich lese auch lieber ihn selbst... ist alledings recht schwer.
Dachte ich anfangs auch, bis ich mal einen Blick auf die Schriften von Fichte geworfen habe… Wenn man mal ein bisschen mehr liest, liest es sich recht flott weg. (Vom Text her, mit den Ideen muss man sich selbstverständlich noch auseinandersetzen!)
Habe als Kind des Ostens so meine Probleme mit Reinkarnation und geistiger Welt gehabt. Insbesondere mit der christlichen Intentioniertheit der Anthroposophie. Es war ein anstrengender und innerlich gefährlicher (aber spannender, nicht zu missender) Weg, sowohl mit Literatur aus erster, wie aus zweiter Hand. Erst dieses Spannungsfeld erlaubte mir, mich freizuschwimmen. Da der Geist "fließt", waren es vor allem die Begegnung mit geistfrischen Zeitgenossen ("Das Gespräch ist erquickender als das Licht"/ Goethe/ Lilie), egal welcher Coleur, die mir den Spaß am eigenen Denken am Leben hielten. Im Spannungsfeld von Gedankengefolgschaft und Autonomie im Denken war bei mir das Buch "Beuys über Christus/ Gespräche mit Pfarrer Mennekes" der Auslöser einer Selbstentfaltung (Literatur aus dritter oder vierter oder doch erster Hand, weil autonom geitig?). Seit dem fühle ich mich aufgehoben im "geistigen Denken". Der "Zeitstau" (J. Stüttgen), die Ideen des "sozialplastischen Umstülpungsvorganges" ließen mich (für mich) den "senkrechten Spielplatz" entdecken, ein Bild für den "spielerischen Ernst (O-Ton Steiner) und den "dreigliedrigen" Eigenrat... wer kann mir einen Tipp geben, mit solchen Ansätzen anthroposophisches Denken zu beleben und gegenwärtig zu machen? Es gibt eine latente Anthroposophie, die viele im Herzen mitbringen und die nicht sofort in díe Begriffsdarlegung des "Meisters" passen, der aber zurecht ein Meister dieses Denkens ist, wenn auch seine für damalige Verhältnisse moderne (?)Vortragskultur heute logischerweise etwas verstaubt anmutet. Tunnelblick würde ich es nicht nennen, eher: sich auflösende Nebelschleier/ durch Literatur aus zweiter Hand - entnebelter Blick auf Steiner und dann durch Steiner - Entnebelung des (eigenen) Zeitgeistes...
Warum immer aus zweiter Hand lesen? Rudolf Steiner hat selbst so viel geschrieben, dass ein Leben nicht ausreicht, sich damit zu beschäftigen.
Karl Marx auch! Es ist die Vielfalt der Perspektiven, die den Horizont vom Tunnelblick zum Panorama erweitert
Wenn ich Rudolf Steiner nicht aus zweiter Hand lesen will, dann auch nicht Karl Marx. Also in der Vielfalt der Perspektiven doch dann das Original...Von einem Tunnelblick habe ich zu keinem Zeitpunkt gesprochen. Warum wird er hier eingeführt? Handel es sich um eine ernsthafte Erwiderung oder um Rechthaberei übelster Sorte?
Vom Tunnelblick haben Sie nicht gesprochen, aber Sie nehmen ihn - meiner Meinung nach - ein, wenn Sie das Buch von Lachmann so ohne weiteres als Lektüre "aus zweiter Hand" bezeichnen (womöglich auch noch ohne es gelesen zu haben?) und Steiner lebenslänglich verordnen. Man kann bei Steiner sehr viel lesen, aber eines kann man bei Steiner nicht lesen: die Außenperspektive auf Steiner. Und insofern ist eben Lachmann keine zweite, sondern eine erste Hand. Wer diese Außenperspektive für überflüssig und Bücher über Steiner eo ipso für Sekundärliteratur hält, der muss sich schon auch mal mit der Einführung von Begriffen wie "Tunnelblick" arrangieren.
Und dass "immer aus zweiter Hand" nur eine polemische Unterstellung ist, hielt ich nicht für erwähnenswert. Man kann natürlich auch Steiner UND Lachmann lesen. Darauf zielte mein Verweis auf die Vielfalt ab. Das mögen Sie für eine ernsthafte Erwiderung oder üble Sorte halten, das bleibt ganz Ihnen überlassen.
Und dass "immer aus zweiter Hand" nur eine polemische Unterstellung ist, hielt ich nicht für erwähnenswert. Man kann natürlich auch Steiner UND Lachmann lesen. Darauf zielte mein Verweis auf die Vielfalt ab. Das mögen Sie für eine ernsthafte Erwiderung oder üble Sorte halten, das bleibt ganz Ihnen überlassen.
Meinen Sie wirklich, dass das Buch von Lachmann ein Originalwerk Rudolf Steiners ist? Ansonsten könnten Sie mir nicht unterstellen, dass ich mit einem Tunnenblick an die Sache gehe. Aus zweiter Hand bedeutet ja nur, dass es sich an ein Orginal anlehnt oder aus dem Original Einiges herausnimmt und interpretiert. Das ist ja nicht schlecht, dies zu tun. Das Buch wird sicherlich seine Leser finden und über die Wirkung des Buches ist auch nichts von mir gesagt. Ich habe überhaupt nichts gegen die Schrift vorgebracht. Ich habe auch nichts "verordnet". Ich habe lediglich meine Ansicht geäußert, dass ich das Original besser finde, weil ich die Ideen von demjenigen lese, der sie gehabt hat. Es wundert mich, dass ich sofort kategorisiert mit Unterstellungen eingedeckt und einer bestimmten Ecke zugeordnet werde. Gab es da nicht auch in besagtem Werk etwas über Vorurteilslosigkeit? Gut diese kann man sicherlich auch an anderer Stelle üben.
Es lässt sich doch nicht leugnen, dass ein Außenblick auf Rudolf Steiner lediglich eine Hilfestellung zu einem eigenen Urteil darstellen kann und dass jeder dieser Blicke wieder andere Aspekte einschließen kann. Es liegt unmittelbar auf der Hand, dass ein Außenblick kein Eintauchen in die Anthroposophie sein kann, außer man nähme an, Anthroposophie gäbe es auch ohne die vielen Vorträge und Schriften Rudolf Steiners, was durchaus möglich wäre.
Mit dem Lesen der Originalschriften sind auch noch andere Wirkungen verbunden.
Der Mensch ist außerdem frei, zu lesen was er für richtig hält. Der Hinweis am Kopf der Beiträge hat mit einer Verordnung nichts zu tun, er versteht sich lediglich als Äußerung.
Mit dem Lesen der Originalschriften sind auch noch andere Wirkungen verbunden.
Der Mensch ist außerdem frei, zu lesen was er für richtig hält. Der Hinweis am Kopf der Beiträge hat mit einer Verordnung nichts zu tun, er versteht sich lediglich als Äußerung.
Auch die Schriften Rudolf Steiners sind lediglich eine Hilfestellung zu einem eigenen Urteil. Dass man nur durch die Vorträge und Schriften Rudolf Steiners in die Anthroposophie eintauchen könne, ist ein unbegründetes Vorurteil. Ich ziehe sogar aus eigener Erfahrung den Schluss, dass insbesondere die Vorträge diesem Eintauchen sogar geradezu hinderlich sein können, weil sie ein Eingetauchtsein vorgaukeln, wo noch nicht einmal die Umkleidekabine betreten ist... Eine erfrischende Außenperspektive wie die von Lachmann kann da sehr hilfreich sein.
Im Vergleich zu Steiners Buch "Die Rosenkreuzer" in den späteren Auflagen muß ich sagen , daß mir seine original Bücher wichtiger sind und authentischer wie die Auslegung seiner Werke .
Es ist dasselbe wie mit Busch , der die Liebfrauenkirche in Amerika "original getreu" hat wieder aufbauen lassen . Jeder Moment ist unwiederholbar >> selbst für den , der ihn erlebt hat . Deswegen sollten wir Allen , auch Rudolf Steiner dankbar sein , daß sie ihre Momente aufgeschrieben haben , damit wir daraus lernen oder wie bei Rudolf Steiner nicht an unserem Verstand zweifeln .
Ingeborg Herweg
Es ist dasselbe wie mit Busch , der die Liebfrauenkirche in Amerika "original getreu" hat wieder aufbauen lassen . Jeder Moment ist unwiederholbar >> selbst für den , der ihn erlebt hat . Deswegen sollten wir Allen , auch Rudolf Steiner dankbar sein , daß sie ihre Momente aufgeschrieben haben , damit wir daraus lernen oder wie bei Rudolf Steiner nicht an unserem Verstand zweifeln .
Ingeborg Herweg
Einen wunderschönen Guten Tag,
ich studiere Sozialwissenschaften und schreibe momentan an einer Arbeit über Waldorfpädagogik. In diesem Zusammenhang bin ich auf Anthroposophie und Rudolf Steiner gestoßen. Da seine Werke für mich recht kompliziert wirken, wollte ich mich in diesem Forum erkundigen, ob jemand eventuell geeignete Sekundärliteratur empfehlen kann. Für Hinweise bin ich sehr dankbar. Tamara
ich studiere Sozialwissenschaften und schreibe momentan an einer Arbeit über Waldorfpädagogik. In diesem Zusammenhang bin ich auf Anthroposophie und Rudolf Steiner gestoßen. Da seine Werke für mich recht kompliziert wirken, wollte ich mich in diesem Forum erkundigen, ob jemand eventuell geeignete Sekundärliteratur empfehlen kann. Für Hinweise bin ich sehr dankbar. Tamara
Ich kann Ihnen folgende Sekundärliteratur empfehlen:
Walther Bühler:
"Anthroposophie als Forderung unserer Zeit"
Novalis Verlag, 1987 ISBN 3-7214-0589-7
Das Buch ist leichter lesbar und wesentliche Aspekte aus Rudolf Steiners Werk.
Walther Bühler:
"Anthroposophie als Forderung unserer Zeit"
Novalis Verlag, 1987 ISBN 3-7214-0589-7
Das Buch ist leichter lesbar und wesentliche Aspekte aus Rudolf Steiners Werk.
Ich werde mir das Buch auch mal kaufen... zu meiner persönlichen Schande hab ich bisher ncihts von ihm gehört bzw gelesen
Ich lebe seit 3 jahren in Paraguay und habe es leider nicht geschafft mir die Werke von Herrn R.Steiner zu besorgen. Habe viele Hinweise auf ihn durch die Werke von Alexa Kriele " wie im Himmel so auf Erden" bekommen. Die Antwort der Engel war bezüglich auf Themen die Herr Steiner bereits ausführlich geschildert hatte: Schauen sie bei Steiner nach, der hat alles dazu gesagt.
Ich freue mich über jeden Beitrag, den ich im Internet über R.Steiner finden kann. Hat einer Empfelungen für mich? Danke
Ich freue mich über jeden Beitrag, den ich im Internet über R.Steiner finden kann. Hat einer Empfelungen für mich? Danke
Ich persönlich lese auch lieber ihn selbst... ist alledings recht schwer.
Dachte ich anfangs auch, bis ich mal einen Blick auf die Schriften von Fichte geworfen habe… Wenn man mal ein bisschen mehr liest, liest es sich recht flott weg. (Vom Text her, mit den Ideen muss man sich selbstverständlich noch auseinandersetzen!)
Habe als Kind des Ostens so meine Probleme mit Reinkarnation und geistiger Welt gehabt. Insbesondere mit der christlichen Intentioniertheit der Anthroposophie. Es war ein anstrengender und innerlich gefährlicher (aber spannender, nicht zu missender) Weg, sowohl mit Literatur aus erster, wie aus zweiter Hand. Erst dieses Spannungsfeld erlaubte mir, mich freizuschwimmen. Da der Geist "fließt", waren es vor allem die Begegnung mit geistfrischen Zeitgenossen ("Das Gespräch ist erquickender als das Licht"/ Goethe/ Lilie), egal welcher Coleur, die mir den Spaß am eigenen Denken am Leben hielten. Im Spannungsfeld von Gedankengefolgschaft und Autonomie im Denken war bei mir das Buch "Beuys über Christus/ Gespräche mit Pfarrer Mennekes" der Auslöser einer Selbstentfaltung (Literatur aus dritter oder vierter oder doch erster Hand, weil autonom geitig?). Seit dem fühle ich mich aufgehoben im "geistigen Denken". Der "Zeitstau" (J. Stüttgen), die Ideen des "sozialplastischen Umstülpungsvorganges" ließen mich (für mich) den "senkrechten Spielplatz" entdecken, ein Bild für den "spielerischen Ernst (O-Ton Steiner) und den "dreigliedrigen" Eigenrat... wer kann mir einen Tipp geben, mit solchen Ansätzen anthroposophisches Denken zu beleben und gegenwärtig zu machen? Es gibt eine latente Anthroposophie, die viele im Herzen mitbringen und die nicht sofort in díe Begriffsdarlegung des "Meisters" passen, der aber zurecht ein Meister dieses Denkens ist, wenn auch seine für damalige Verhältnisse moderne (?)Vortragskultur heute logischerweise etwas verstaubt anmutet. Tunnelblick würde ich es nicht nennen, eher: sich auflösende Nebelschleier/ durch Literatur aus zweiter Hand - entnebelter Blick auf Steiner und dann durch Steiner - Entnebelung des (eigenen) Zeitgeistes...


Trackbacks
Trackback specific URI for this entry
No Trackbacks