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    <title>Rudolf Steiner Sphäre - Anthroposophie</title>
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    <description>Das unabhängige Weblog über Rudolf Steiner</description>
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    <pubDate>Sat, 10 Nov 2007 23:25:16 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Rudolf Steiner Sphäre - Anthroposophie - Das unabhängige Weblog über Rudolf Steiner</title>
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    <title>Geist ist geil!</title>
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            <category>Anthroposophie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Christian Grauer)</author>
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    Nachdem bei der öffentlichen Wahl zum besten anthroposophischen Claim in der aktuellen &lt;a href=&quot;http://www.info3.de&quot;  title=&quot;Info3&quot;&gt;Info3&lt;/a&gt; mein Lieblingsvorschlag &quot;Geist ist geil&quot; nicht im Rennen ist, nehme ich ihn nun einfach mal als Claim für die Rudolf Steiner Sphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ja durchaus mit viel Gewinn das Werk Steiners historisch-kritisch zerlegen und aufarbeiten, wie das z.B. gerade durch das neu erschienene Werk von Helmut Zander geschehen ist. Und dass Steiner in einem historischen, philosophischen und sozialen Kontext stand, der sich auch in seinem Werk wiederfindet, ist zunächst trivial. Ebenso wie es trivial ist, dass sich darin Unsinn, Halbwahrheiten und absurde Kolportationen finden. Ich überlasse es Historikern, hier zwischen geistesgeschichtlichem Kontext und rein geistig Geschautem auszusortieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus erkenntnistheoretischer Sicht ist aber bereits diese Unterscheidung fragwürdig. Wer glaubt, dass Geistesforschung gleichsam außerhalb der Geistesgeschichte möglich sei, projiziert nur seine eigene dualistische Jenseitsvorstellung auf den davon völlig verschiedenen Geistbegriff von Rudolf Steiner. Und damit meine ich, damit wir uns da richtig verstehen, nicht primär Helmut Zander! Wer nach Resultaten des Geistesforschers sucht, die eine absolute Wahrheit keimfrei aus den Höhen einer jenseitigen Überwelt herunterholen, der hat den Fehler schon in die Frage eingebaut. Solche Begriffe gehören in die Welt spiritistischer Jahrmarktsattraktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiners Geistbegriff sucht das Wesen nicht hinter, sondern in den Phänomenen selbst. Geist ist nicht Jenseits, er ist hier und jetzt und die Welt der Erscheinungen wird nicht vom Geist irgendwie bestimmt; sie &lt;em&gt;ist&lt;/em&gt; der erscheinende Geist. Somit hängt der Geistesforscher nicht abstrakten Ideen oder magischen Eingebungen nach, sondern er sucht nach einer Geist-Erfahrung in der Anschauung der Phänomene. Dies allerdings setzt ein Forschungsintstrument voraus, das die nötigen Sensoren für diese Art emprischer Daten hat. Dieses Instrument ist der Mensch selbst, der nicht als Spekulierender und Beobachtender den Gegenständen gegenüber steht, sondern an dem und in dem sich das Geistige der Phänomene offenbart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistesschau ist die Beobachtung der Modifikationen der eigenen kognitiven, emotionalen und operativen Innerlichkeit, die von der sinnlichen Erscheinung und ihrer Verarbeitung ausgelöst wird. Diese Form der Beobachtung unterscheidet sich radikal von unserer üblichen Bewusstseinsverfassung, die auf Gegenstände und kognitive Inhalte gerichtet ist und nicht auf die Beobachtung der eigenen sensorischen und kognitiven Tätigkeit. Diese letztere Beobachtung ist ein Ausnahmezustand, den der Geistesforscher erst kultiviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begibt sich damit aber nicht außerhalb jener Tatsachen, die auch dem historisch, rein analytisch vorgehenden Wissenschaftler vorliegen. Er betrachtet sie nur in anderer Hinsicht: nicht die abstrakten oder sinnlichen Inhalte legt er sich vor, sondern das, was diese Inhalte in ihrem aktualen Auftreten ontologisch konstituiert: den Geist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verstanden ist Geist weder die leere Abstraktion noch ein absurd-jenseitiges Gespenstertheater, sondern er ist die erfahrbare Konstituente der sinnlichen wie der seelischen Welt und klärt uns über die Seinsbedingungen dessen auf, was wir in der gewöhnlichen Wissenschaft strukturell und funktional erforschen können. Geistesforschung ist spirituelle Aufklärung. So wie die rationale Aufklärung zeigt, dass sich hinter den Dingen keine okkulten Götter und Magie verbirgt, sondern rational nachvollziehbare Gesetze, so klärt uns die spirituelle Aufklärung darüber auf, dass hinter der okkulten Gegenständlichkeit der Sinnlichkeit, geistige Tätigkeit steht, die ihren Ursprung nicht in den Weiten des Alls oder einer mystisch-magischen Überwelt hat, sondern im erkennenden Ich selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All die Aufschriebe und Mitteilungen sogenannter geistiger Tatsachen von Steiner sind als solche im Grunde für uns völlig irrelevant, solange sie nicht Anregung und Beispiel für die eigene spirituelle Aufklärung sind. Als Lehre, als Fakten im Sinne einer historisch-kritischen Wissenschaft sind sie völlig unbrauchbar, wenn sie sich nicht mit einem aktual erkennenden, in geistiger Forschung die Phänomene im Labor des eigenen Ichs untersuchenden Menschen verbinden. Und so ist es auch für das eigentliche Anliegen Steiners - die Realität dieses so verstandenen Geistes als erfahrbare Wirklichkeit - nicht entscheidend, inwieweit dasjenige, mit dem er diese Wirklichkeit und die Wege zu ihr dokumentiert, rein historisch-kritisch betrachtet originär eigene Hervorbringungen sind oder aufgegriffenes Material aus der Geistesgeschichte. Die Originalität seines Umgangs damit zeigt sich weniger in der Begriffstopik als in der Wirkungsgeschichte seines Werkes, und zwar bis ins Alltagsleben hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung des Geistes selbst ist aber nur unmittelbar und je aktuell möglich, er kann nicht als unwandelbares Faktum von Generation zu Generation gereicht werden. Für diese Form der Erkenntnis, die gleichwohl jeden Respekt verdient,  haben wir die kritischen Wissenschaften. Diese können für die Geistesforschung sowohl Anlass und Prüfstein sein, aber auch sich von ihr inspirieren lassen. Sie beruhen aber auf unterschiedlichen Bedingungen. Es ist der Mensch und sein Drang nach Aufklärung, der auch nach der rationalen und humanistischen Aufklärung keineswegs Halt macht, sondern auch hinter diese Wissenschaft steigen und sie mit den eigenen Seinsbedingungen verbinden will, statt sie zur abstrakten, schwarz auf weiß nach Hause getragenen Briefmarkensammlung verkommen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Geistbegriff bei Steiner zu entdecken, sich von ihm aufklären und dazu inspirieren zu lassen, tiefer in die Wirklichkeit einzudringen, als es das bloße den Phänomenen Gegenüberstehen möglich macht, ist von so erregender und erotisierender Offenbarung und Lebensnähe, dass die sinnliche Lust gleichsam nur ein schwaches Abbild der daraus resultierenden Befriedigungen ist. Da sieht man auch leichten Fußes über die vielen Absonderlichkeiten nicht nur im Werk Steiners sondern auch in dem seiner Schüler und Epigonen hinweg. Denn was wirklich geil ist, ist Geist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 04 Nov 2007 20:12:00 +0100</pubDate>
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    <title>Philosophie der Freiheit und Anthroposophie</title>
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            <category>Anthroposophie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Christian Grauer)</author>
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    Die Philosophie der Freiheit wird gemeinhin als Steiners Hauptwerk angesehen. Sie ist eine philosophisch-erkenntnistheoretische Grundlegung seiner Anthroposophie, an der er zeitlebens festgehalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Auszug aus meinem neuen Buch &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Am-Anfang-war-die-Unterscheidung/dp/3924391378/ref=sr_1_2/302-1955149-7464856?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1191337070&amp;sr=8-2&quot;&gt;&quot;Am Anfang war die Unterscheidung&quot;&lt;/a&gt; soll einige der Kernideen der Philosophie der Freiheit aufzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rudolf-steiner.de/s9y/index.php?/archives/14-Philosophie-der-Freiheit-und-Anthroposophie.html#extended&quot;&gt;Continue reading &quot;Philosophie der Freiheit und Anthroposophie&quot;&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 18 Aug 2007 15:24:00 +0200</pubDate>
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